Bambergs OB-Wahl: Glüsenkamp und Niedermaier liefern sich spannende Stichwahl
Emma HerrmannHuml Verfehlt den Sieg beim Bamberger Bürgermeister-Wahlkampf - Bambergs OB-Wahl: Glüsenkamp und Niedermaier liefern sich spannende Stichwahl
Bambergs Oberbürgermeister-Wahl geht in die Stichwahl: Nur noch zwei Kandidaten im Rennen
Nach der ersten Runde der Oberbürgermeisterwahl am 8. März hat sich das Feld in Bamberg auf zwei Bewerber verengt. Jonas Glüsenkamp, aktuell stellvertretender Bürgermeister, erzielte das beste Ergebnis, während die langjährige CSU-Politikerin Melanie Huml den Einzug in die Stichwahl verpasste. Am 22. März wird nun zwischen Glüsenkamp und dem SPD-Kandidaten Sebastian Niedermaier über die Nachfolge entschieden.
In der ersten Wahlrunde hatten sich drei Hauptkandidaten um die Nachfolge des scheidenden Oberbürgermeisters Andreas Starke beworben, der das Amt 20 Jahre lang innehatte. Jonas Glüsenkamp von den Grünen führte mit 30,3 Prozent der gültigen Stimmen, knapp vor Sebastian Niedermaier (SPD), der 29,0 Prozent erreichte. Melanie Huml, ehemalige Staatsministerin und CSU-Kandidatin, landete mit 28,2 Prozent auf dem dritten Platz und verfehlte damit nur knapp die Stichwahl.
Huml, die zuvor als Staatssekretärin sowie als Ministerin für Gesundheit und Europaangelegenheiten tätig war, führte ihre Niederlage auf interne Parteikonflikte zurück. Trotz ihrer Erfahrung wird sie nicht in die nächste Runde einziehen. Die Stichwahl wird nun zwischen Glüsenkamp, der als stellvertretender Bürgermeister bereits bekannt ist, und Niedermaier ausgetragen, der knapp den zweiten Platz belegte.
Die Wahl markiert das Ende von Starkes zwei Jahrzehnte währender Amtszeit, da er auf eine erneute Kandidatur verzichtete. Die endgültige Entscheidung am 22. März wird zeigen, ob Bambergs nächster Oberbürgermeister von den Grünen oder der SPD gestellt wird.
In der Stichwahl am 22. März treten Glüsenkamp und Niedermaier als einzige verbleibende Kandidaten an. Mit Humls Ausscheiden ist die CSU nicht mehr im Rennen um das Bürgermeisteramt vertreten. Das Ergebnis wird die Führung Bambergs in den kommenden Jahren prägen – nach dem Abschied von Andreas Starke.