12 June 2026, 22:16

Badesicherheit 2025: Warum immer mehr junge Menschen ertrinken und was Eltern jetzt tun können

Mobil weg, Kinder im Blick: DLRG Fürth warnt zum Start der Badeaison - Playmobil Action Day in Zirndorf

Badesicherheit 2025: Warum immer mehr junge Menschen ertrinken und was Eltern jetzt tun können

Sorgen um die Badesicherheit wachsen zu Beginn der Saison 2025

Im vergangenen Jahr ertranken mindestens 393 Menschen bei Badeunfällen – mit einem deutlichen Anstieg in der Altersgruppe der 11- bis 30-Jährigen. Markus Mootz, Ausbildungsleiter der DLRG Fürth, ruft Eltern dazu auf, wachsam zu bleiben und die Sicherheitsregeln strikt einzuhalten.

Die DLRG-Ortsgruppe Fürth veranstaltet zweimal jährlich Schwimmkurse, die sich über 15 Abende erstrecken und pro Durchgang etwa 42 bis 50 Kinder unterrichten. Doch Experten warnen: Das Seepferdchen-Abzeichen allein sei kein Nachweis für sicheres Schwimmen. Es belege lediglich, dass ein Kind eine kurze Strecke über Wasser bleiben könne.

Schwimmunterricht in Schulen geht zurück Ein Mangel an qualifizierten Sportlehrkräften führt dazu, dass der Schwimmunterricht an Schulen immer weiter abnimmt. Zudem erschweren unterschiedliche Leistungsstände in den Klassen die Vermittlung der Inhalte. Die Folge: Die motorischen Fähigkeiten der Kinder im Wasser verschlechtern sich – möglicherweise wegen reduzierter Unterrichtszeiten und veränderter Freizeitgewohnheiten.

Hauptursachen für Unfälle: mangelnde Schwimmfähigkeit und unzureichende Aufsicht Bei jüngeren Kindern sind fehlende Schwimmkenntnisse und schlechte Beaufsichtigung die häufigsten Unfallursachen. Eltern wird geraten, sich nicht auf Schwimmflügel oder Rettungsschwimmer zu verlassen. Besonders bei der Nutzung von Schwimmhilfen sei ständige Aufsicht unverzichtbar.

Bei jungen Erwachsenen führen dagegen oft Selbstüberschätzung und Alkohol zu gefährlichen Situationen. Ältere Menschen sind vor allem durch plötzliche Kältereize im Wasser gefährdet.

Aktionstag für mehr Sicherheit Um die Wasserkompetenz zu fördern, findet am 13. Juni 2026 im Playmobil-FunPark Zirndorf ein Familien-Aktionstag statt. Geplant sind interaktive Stationen zur Wassersicherheit sowie eine DLRG-Rallye.

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Die steigenden Ertrinkungszahlen unterstreichen den dringenden Bedarf an besserer Schwimmausbildung und Aufklärung. Die DLRG Fürth setzt weiterhin auf strukturierte Kurse und öffentliche Präventionsveranstaltungen. Eltern und Schwimmer werden aufgefordert, die Sicherheit ernst zu nehmen, um weitere Tragödien zu verhindern.

Quelle