25 April 2026, 02:17

AfD lehnt Ilse Aigner als Bundespräsidentin ab – "Nicht neutral genug"

Deutsches Propagandaplakat der NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa und Text zur Parteipropaganda.

AfD lehnt Ilse Aigner als Bundespräsidentin ab – "Nicht neutral genug"

Die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) hat sich gegen eine mögliche Kandidatur von Ilse Aigner für das Amt der Bundespräsidentin ausgesprochen. Parteichefin Alice Weidel kritisierte Aigners politische Verankerung und erklärte sie für ungeeignet. Die Debatte entzündet sich, während Aigner, derzeit Präsidentin des Bayerischen Landtags, als mögliche Anwärterin auf das höchste Staatsamt gehandelt wird.

Aigners Name wird im Zusammenhang mit der repräsentativen Spitzenposition des Bundespräsidenten genannt. Als Landtagspräsidentin in Bayern nimmt sie eine führende Rolle innerhalb der Christlich-Sozialen Union (CSU) ein. Doch die AfD lehnt ihre Kandidatur kategorisch ab.

Weidel argumentierte, der Bundespräsident müsse über den Parteienstreit stehen. Aus ihrer Sicht sei Aigner nicht in der Lage, ihre parteipolitische Prägung von den neutralen Pflichten des Amtes zu trennen. Die AfD-Vorsitzende betonte, die Position erfordere breite Anerkennung über alle politischen Lager hinweg – nicht nur innerhalb einer Partei.

Kritikpunkt ist Aigners langjährige CSU-Mitgliedschaft. Weidel wirft ihr vor, ihre Parteitreue mache sie zu einer ungeeigneten Kandidatin für das integrative Amt. Die Ablehnung der AfD unterstreicht die Kontroverse um Aigners Eignung. Ihre CSU-Vergangenheit bleibt ein zentraler Streitpunkt. Bei der endgültigen Entscheidung über ihre Kandidatur werden diese Einwände nun eine Rolle spielen.

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