27 April 2026, 08:17

Teslas schwacher Start 2024: Lieferzahlen brechen ein – doch die Aktie überrascht mit Comeback

Eine Tesla-Ladestation in einer Tiefgarage mit angebrachten Kabeln und Deckenbeleuchtung, die die darunterliegende Etage zeigt.

Teslas schwacher Start 2024: Lieferzahlen brechen ein – doch die Aktie überrascht mit Comeback

Tesla startet mit Herausforderungen ins Jahr 2024 – Analysten erwarten schwache Auslieferungszahlen im ersten Quartal

Der Elektroautohersteller Tesla steht vor einem schwierigen Jahresbeginn 2024, da Analysten mit enttäuschenden Lieferzahlen für das erste Quartal rechnen. Die Aktie des Unternehmens erlebte starke Schwankungen: Im frühen Handel brach sie um über 30 Prozent ein, erholte sich später jedoch wieder vor der Veröffentlichung des neuesten Absatzberichts. Gleichzeitig sorgt die neue Rolle von Konzernchef Elon Musk in der Regierung unter dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump für zusätzliche Aufmerksamkeit bei Investoren.

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Die Verkaufszahlen von Tesla haben in wichtigen Märkten deutlich nachgelassen. Im Februar gingen die Auslieferungen in Europa im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um etwa 50 Prozent zurück. In China war ein ähnlicher Rückgang zu verzeichnen – dort wurden fast halb so viele Fahrzeuge wie zu Beginn des Jahres 2023 verkauft.

Analysten der Investmentbank Wedbush prognostizieren, dass Tesla im ersten Quartal zwischen 355.000 und 365.000 Fahrzeuge ausliefern wird. Zwar würde dies ein leichtes Plus von unter 2 Prozent im Jahresvergleich bedeuten, gegenüber dem Vorquartal wäre es jedoch ein Rückgang. Die Experten bewerteten die Prognose als "sehr schwach" und wiesen darauf hin, dass Musks politisches Engagement die finanzielle Perspektive des Unternehmens beeinflussen könnte.

Auch die Aktienperformance spiegelt die Probleme des Konzerns wider. Tesla gehörte im ersten Quartal zu den schwächsten Werten im S&P 500 und verlor mehr als ein Drittel seines Börsenwerts. In den Tagen vor der Veröffentlichung des Lieferberichts stieg der Kurs jedoch deutlich an – ein Zeichen für Spekulationen der Anleger über die Ergebnisse.

Die Quartalszahlen werden zeigen, ob Tesla seine Absatzkrise in Europa und China in den Griff bekommt. Da die Auslieferungen voraussichtlich stagnieren oder sogar zurückgehen, bleibt auch Musks politische Vernetzung ein zentraler Beobachtungspunkt – und deren mögliche Auswirkungen auf das Geschäft. Die jüngste Volatilität der Aktie deutet darauf hin, dass Investoren gespannt auf Anzeichen einer Erholung warten.

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