7 Millionen Euro für Fusionsenergie: Proxima Fusion revolutioniert Stellarator-Technologie
Leon Schmidt7 Millionen Euro für Fusionsenergie: Proxima Fusion revolutioniert Stellarator-Technologie
Proxima Fusion, ein Start-up des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP), hat in einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde 7 Millionen Euro eingesammelt. Die Investition soll die Entwicklung eines Fusionsreaktors der nächsten Generation vorantreiben, der auf dem Stellarator-Prinzip basiert. Zu den Investoren zählen Plural, UVC Partners, der High-Tech Gründerfonds sowie die Wilbe Group.
Das Unternehmen wurde von Forschenden gegründet, die zuvor am Max-Planck-IPP, am MIT und bei Google-X tätig waren. Ihr Ziel ist es, innerhalb der nächsten Jahre einen leistungsstarken Stellarator für die saubere Energieerzeugung zu entwickeln. Im Gegensatz zu herkömmlichen Tokamak-Reaktoren bieten Stellaratoren eine stabilere Betriebsweise und eine bessere Wärmeregulation.
Zu den jüngsten Fortschritten in diesem Bereich gehört der Wendelstein 7-X (W7-X), der im Februar 2023 einen Rekord bei der Energieausbeute aufstellte. Stellaratoren lösen jedoch zentrale Probleme von Tokamaks, etwa die Möglichkeit eines Dauerbetriebs und geringeren Verschleiß. Proxima Fusion plant, diese Technologie zu nutzen, um noch in den 2030er-Jahren das erste auf einem Stellarator basierende Kraftwerk zu entwickeln.
Die 7 Millionen Euro sollen Proxima Fusion dabei unterstützen, das Reaktordesign weiterzuentwickeln. Bei Erfolg könnte die Technologie eine effizientere und zuverlässigere Lösung für die Fusionsenergie bieten. Das Unternehmen strebt an, innerhalb des nächsten Jahrzehnts ein funktionsfähiges Kraftwerk zu realisieren.






