Zollbeamte stoppen 75.000 geschmuggelte Zigaretten auf der A8 bei Augsburg
Johanna SchwarzZollbeamte stoppen 75.000 geschmuggelte Zigaretten auf der A8 bei Augsburg
Zollbeamte des Hauptzollamts Augsburg haben bei einer Routinekontrolle auf der Autobahn A8 rund 75.000 illegale Zigaretten sichergestellt. Der Fund gelang, nachdem ein Röntgenscan verdächtige Auffälligkeiten in einem Lkw-Anhänger gezeigt hatte. Gegen den Fahrer wird nun wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung ermittelt.
Der Vorfall ereignete sich, als Beamte auf der A8 bei Augsburg einen Lastwagen anhielten. Der türkische Fahrer gab an, keine zollfreien oder verbotenen Waren zu transportieren. Doch eine Röntgenuntersuchung des Anhängers förderte Unregelmäßigkeiten im oberen Bereich zutage.
Bei einer genaueren Durchsuchung entdeckten die Beamten zwölf laminierte Arbeitsplatten, unter denen jeweils etwa 6.300 Zigaretten versteckt waren. Die Gesamtmenge belief sich auf rund 75.000 Zigaretten, was einem Steuerausfall von über 19.700 Euro entspricht. Die Behörden beschlagnahmten die Ware und leiteten ein Strafverfahren gegen den Fahrer ein.
Unterdessen hat das Hauptzollamt Augsburg einen Berufsinformationstag für Interessenten an einer Laufbahn im Zolldienst angekündigt. Die Veranstaltung findet am 19. Juli 2025 statt. Anmeldungen sind per E-Mail unter [email protected] möglich. Weitere Informationen zu den Aufgaben des Zolls gibt es unter www.zoll.de.
Die beschlagnahmten Zigaretten bleiben vorerst als Beweismittel in Gewahrsam. Dem Fahrer drohen Strafen wegen Steuerhinterziehung und Schmuggels. Der Fall unterstreicht die Bedeutung des Zolls bei der Bekämpfung illegalen Handels auf wichtigen Verkehrsrouten.






