XRP kämpft um die 2-Dollar-Marke – droht ein Absturz um 68 Prozent?
XRP steht vor einem entscheidenden Moment, da der Kurs nahe der wichtigen Unterstützung bei 2 US-Dollar verbleibt. Schwache Marktaktivität und wachsende globale Unsicherheit haben Befürchtungen vor einem möglichen starken Einbruch geschürt. Analysten warnen, die Kryptowährung könnte um bis zu 68 Prozent fallen, sollten sich die aktuellen Trends fortsetzen.
Die Digitalwährung hatte in dieser Woche mit Rückschlägen zu kämpfen, nachdem sie am Mittwoch um 5,38 Prozent eingebrochen war. Bis Donnerstag erholte sie sich leicht und notierte bei etwa 2,04 US-Dollar, doch der Druck bleibt bestehen. Ein absteigendes Dreiecksmuster in den Charts setzt die Marke von 2 US-Dollar unter Beobachtung – Händler achten gespannt auf einen möglichen Ausbruch nach unten.
Handelsspannungen auf globaler Ebene, verschärft durch die jüngsten "Liberation Day"-Zölledes früheren US-PräsidentenDonald Trump, löstenLiquidationen im Wert von 19 Millionen US-Dollaran den Märkten aus. Dies verstärkte die negative Stimmung umXRPund trieb die Kryptowährung näher an einen erneuten Test der2-Dollar-Grenze*.
On-Chain-Daten zeigen einen deutlichen Rückgang der Aktivität: Die Zahl der aktiven Adressen sank von 10.200 im Januar auf nur noch 4.388 heute. Auch der "Network Growth"-Indikator des Analyseunternehmens Santiment unterstreicht den Abwärtstrend – am Donnerstag wurden lediglich 42 neue Adressen erstellt, nach 514 im Februar.
Trotz der bärischen Signale sehen einige Analysten einen Funken Hoffnung. Sollte XRP oberhalb des 200-Tage-Exponential Moving Average (EMA) bleiben, könnte die Kryptowährung wieder an Fahrt gewinnen und mittelfristig die 2,50-US-Dollar-Marke anpeilen.
Die Kombination aus schwacher Netzwerkaktivität und externen wirtschaftlichen Belastungen macht XRP jedoch anfällig. Ein Bruch unter die 2-Dollar-Marke könnte einen steilen Absturz auf 0,62 US-Dollar auslösen – ein Rückgang um 68 Prozent. Fürs Erste beobachten Händler gespannt, ob sich der Kurs stabilisiert oder ob weitere Verluste drohen.






