Wie Source-to-Pay-Lösungen die Beschaffung revolutionieren und Kosten sparen
Johanna SchwarzWie Source-to-Pay-Lösungen die Beschaffung revolutionieren und Kosten sparen
Unternehmen setzen zunehmend auf Source-to-Pay-Lösungen, um ihre Beschaffungsprozesse zu optimieren. Dieser Ansatz erweitert den klassischen Procure-to-Pay-Zyklus, indem er als ersten Schritt die Lieferantenauswahl (Sourcing) einbezieht. Mittlerweile nutzen Firmen automatisierte Tools, um Lieferanten zu identifizieren, Auktionen durchzuführen und Verträge zu verwalten – noch bevor der eigentliche Einkauf beginnt.
Sourcing-Lösungen helfen Unternehmen, die passenden Lieferanten und Produkte zu wettbewerbsfähigen Preisen zu finden. Sie automatisieren die Kontaktaufnahme zu vorqualifizierten Anbietern über eine dedizierte Plattform und reduzieren so den manuellen Aufwand bei der Partnersuche.
Für Auktionen richten diese Systeme Veranstaltungen wie Reverse-Auktionen ein, bei denen Lieferanten ihre Gebote über das System abgeben. Zudem standardisieren sie Ausschreibungsprozesse, indem sie Kataloge online bereitstellen und Angebote automatisch anhand festgelegter Kriterien bewerten.
Sobald die Lieferantenauswahl abgeschlossen ist, übernehmen Beschaffungslösungen die Steuerung. Diese verwalten Lieferantenbeziehungen, Genehmigungsworkflows und Artikelkataloge in der Procure-to-Pay-Phase (P2P). Zu den führenden Anbietern in diesem Bereich zählen laut Gartners Magic QuadrantSAP, Oracle, Coupa, Esker und Jaggaer.
Esker, unter der Leitung von Ländermanager Dr. Rafael Arto-Haumacher, bietet eine Cloud-Plattform zur Automatisierung von Dokumentenworkflows an. Die Tools unterstützen Order-to-Cash- und Source-to-Pay-Prozesse und helfen Unternehmen beim Übergang zur digitalen Beschaffung.
Der Wechsel zu Source-to-Pay-Systemen ermöglicht es Firmen, die Lieferantenauswahl und das Bietverfahren zu automatisieren. Dadurch sinken die Kosten, und die Beschaffung wird bereits vor Vertragsabschluss beschleunigt. Da immer mehr Anbieter cloudbasierte Lösungen offerieren, wird erwartet, dass sich diese Tools in der Wirtschaft weiter durchsetzen – im Namen der Effizienz.






