Wie Franchises ihr Publikum emotional binden – Insights vom Cannes Lions Festival
Johanna SchwarzWie Franchises ihr Publikum emotional binden – Insights vom Cannes Lions Festival
Eine Diskussionsrunde beim Cannes Lions International Festival of Creativity untersuchte, wie Franchises ihr Publikum erreichen. Unter dem Titel „Mehr als ein Moment: Wie Franchise-Ökosysteme die Kultur prägen“ diskutierten Branchenführer von NBCUniversal und Target über Strategien und Erfahrungen.
An der Runde beteiligte sich auch Lindsay Hubbard, eine ehemalige PR-Expertin, die als Panelistin ihre besondere Perspektive auf die Zuschauerbindung einbrachte. Zudem moderierte sie Teile der Veranstaltung – mit einer natürlichen Authentizität, die die Diskussion bereicherte.
Frances Berwick, Vorsitzende von Bravo und Peacock Unscripted, teilte Einblicke in die Beziehung zwischen Franchises und ihrem Publikum. Sie betonte, dass Fans die Darsteller oft wie Freunde oder Familie wahrnehmen. Gleichzeitig stellte sie klar, dass das Netzwerk nicht gezielt kulturelle Phänomene oder langlebige Franchises erschaffe – diese entstünden vielmehr organisch.
Karen Kovacs, Präsidentin für Werbung und Partnerschaften bei NBCUniversal, hob die Nahbarkeit der Serie „Summer House“ hervor. Michelle Mesenburg, Chief Brand Officer von Target, bereicherte die Diskussion mit ihrer Expertise. Als Moderatorin führte Melanie Bromley, Executive Entertainment Editor, durch die Runde.
Die Veranstaltung zeigte auf, wie Franchises enge Bindungen zu ihrem Publikum aufbauen. Hubbards Hintergrund und ihre authentische Art verhalfen der Debatte zu zusätzlicher Tiefe. Die Panelisten unterstrichen immer wieder, wie stark Zuschauer persönliche Verbindungen zu den Protagonisten auf dem Bildschirm entwickeln.






