23 May 2026, 00:27

Wie Adidas vom Waschkeller zum weltweiten Sportgiganten aufstieg

Wer ist der Besitzer von Adidas?

Wie Adidas vom Waschkeller zum weltweiten Sportgiganten aufstieg

Adidas – vom kleinen deutschen Betrieb zum weltweiten Sportbekleidungsgiganten

Adidas, einer der führenden Anbieter von Sportbekleidung weltweit, begann 1924 als kleines deutsches Unternehmen. Gegründet von Adolf „Adi“ Dassler in Herzogenaurach, führte ein Familienzwist dazu, dass der Name Adidas 1949 offiziell eingeführt wurde – während sein Bruder Rudolf mit Puma einen eigenen Weg einschlug. Heute zählt die Marke zu den bekanntesten Namen im Bereich Sportschuhe, -bekleidung und -accessoires.

Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis ins Jahr 1924 zurück, als Adi Dassler in der Waschküche seiner Mutter mit der Herstellung von Sportschuhen begann. Nach der bitteren Trennung von seinem Bruder Rudolf benannte er das Unternehmen 1949 in Adidas um – eine Kombination aus seinem Spitznamen „Adi“ und den ersten drei Buchstaben seines Nachnamens. Einer der ikonischsten Bestandteile der Marke, das Drei-Streifen-Logo, war ursprünglich nicht ihr eigenes Design. 1952 erwarb Dassler die Rechte daran von der finnischen Marke Karhu Sports im Austausch für das heutige Äquivalent von 1.600 Euro und zwei Flaschen Whiskey.

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Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich Adidas zu einem multinationalen Konzern, der heute unter der Dachgesellschaft Adidas AG firmiert. An der Frankfurter Börse unter dem Kürzel ADS gelistet, erwirtschaftet das Unternehmen Umsätze durch Großhandelspartnerschaften, Direktvertrieb an Verbraucher:innen und Lizenzvereinbarungen. Zu den größten Anteilseigner:innen zählen die Groupe Bruxelles Lambert SA (7,6 %), der ägyptische Milliardär Nassef Sawiris (3,3 %) und Norwegens Norges Bank Investment Management (2,8 %).

Innovation prägt seit jeher die Identität der Marke. Technologien wie die Boost-Dämpfung, das Primeknit-Gewebe und die Futurecraft-Serie haben Branchenstandards gesetzt. Neben Leistungsfortschritten legt Adidas großen Wert auf Nachhaltigkeit und hat Initiativen wie Parley for the Oceans ins Leben gerufen, die Plastikmüll aus den Ozeanen in Sportbekleidung verwandeln. Zudem setzt das Unternehmen vermehrt recycelte Materialien in seinen Produktlinien ein.

Adidas gestaltet den Sportbekleidungsmarkt weiterhin durch die Verbindung von Tradition, Innovation und Nachhaltigkeit mit. Mit einer starken Präsenz auf den globalen Märkten und dem Engagement für Umweltschutz bleibt die Marke eine dominierende Kraft in der Sportmodebranche. Ihr Weg vom kleinen deutschen Handwerksbetrieb zum börsennotierten Weltkonzern zeigt sowohl ihre anhaltende Strahlkraft als auch ihre Anpassungsfähigkeit.

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