Wero revolutioniert Bezahlen in Europa – die günstige Kreditkarten-Alternative startet durch
Johanna SchwarzZahlungsdienst Wero bald für Online-Einkäufe verfügbar - Wero revolutioniert Bezahlen in Europa – die günstige Kreditkarten-Alternative startet durch
Neuer Mobilzahlungsdienst Wero startet in Europa – günstige Alternative zu Kreditkarten
In Europa ist mit Wero ein neuer Mobilzahlungsdienst an den Start gegangen, der Verbrauchern und Unternehmen eine kostengünstige Alternative zu herkömmlichen Kreditkarten bietet. Entwickelt wurde die Lösung von der European Payments Initiative (EPI), einem Zusammenschluss führender europäischer Banken. Bereits jetzt nutzen Millionen Menschen in Frankreich, Deutschland und Belgien den Dienst. Die beteiligten Institute hoffen, dass Wero bald zu einem zentralen Akteur im alltäglichen Zahlungsverkehr wird.
Seit dem Sommer 2024 ist Wero verfügbar – als Teil einer Offensive der EPI, zu der große Banken wie die Deutsche Bank, Société Générale, ING, KBC und weitere Häuser aus Deutschland, Frankreich, Belgien und anderen Ländern gehören. Aktuell unterstützt der Dienst vor allem Privattransfers zwischen Nutzern. Bisher haben sich 43 Millionen Menschen registriert, davon allein 1,3 Millionen in Deutschland.
Noch in diesem Herbst soll Wero um Online-Zahlungen beim Shoppen erweitert werden. Für 2026 oder 2027 ist zudem die Einführung von Bezahlfunktionen in stationären Geschäften geplant. Das System soll die Kosten im Vergleich zu klassischen Kartenzahlungen um bis zu 75 Prozent senken – ein überzeugendes Argument für Verbraucher und Händler alike. Die an der Initiative beteiligten Genossenschaftsbanken rechnen in den kommenden Monaten mit einem rasanten Nutzerwachstum. Parallel arbeitet die Europäische Zentralbank (EZB) weiter am digitalen Euro, einem eigenständigen Langzeitprojekt, dessen Markteinführung frühestens in einigen Jahren erwartet wird.
Wero ist derzeit in drei Ländern aktiv, weitere Funktionen sollen folgen. Dank niedriger Gebühren und der breiten Unterstützung durch Banken positioniert sich der Dienst als starker Konkurrent im Zahlungsmarkt. Die nächste Phase wird zeigen, ob es gelingt, auch Käufer und Einzelhändler im stationären Handel zu überzeugen.






