VW ändert E-Auto-Strategie: Günstigere Modelle und mehr Hybride trotz Verbrenner-Investitionen
Emma HerrmannVW ändert E-Auto-Strategie: Günstigere Modelle und mehr Hybride trotz Verbrenner-Investitionen
Volkswagen-Konzern kündigt grundlegende Änderungen in seiner Elektroauto-Strategie an
Der Volkswagen-Konzern hat weitreichende Anpassungen seiner Strategie für Elektrofahrzeuge bekannt gegeben. Das Unternehmen wird günstigere E-Autos auf den Markt bringen und die Produktion von Hybridmodellen ausbauen, während es weiterhin in Verbrennermotoren investiert. Die Neuausrichtung erfolgt vor dem Hintergrund einer langsamer als erwartet wachsenden globalen Nachfrage nach rein elektrischen Fahrzeugen.
Toyota verzeichnet unterdessen Rekordgewinne – dank starker Hybrid-Nachfrage Die Zahlen unterstreichen die anhaltende Attraktivität nicht rein elektrischer Alternativen.
Ab 2026 wird die VW-Gruppe eine neue Baureihe elektrischer Fahrzeuge einführen, deren Preise bereits unter 25.000 Euro beginnen sollen. Ein Modell wird die Serienversion des Volkswagen-ID.2all-Konzepts als Kompaktwagen sein. Zudem arbeitet das Unternehmen an einer noch günstigeren Modellpalette mit Preisen unter 20.000 Euro.
Gleichzeitig wird Volkswagen sein Angebot an Plug-in-Hybriden ausweiten, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Trotz des Vorantreibens der Elektrifizierung plant der Konzern, weiterhin ein Drittel seines Forschungsbudgets in Verbrennertechnologien zu stecken. Finanzvorstand Arno Antlitz betonte, dass zwar die Zukunft elektrisch sei, klassische Antriebe aber weiterhin eine Rolle spielten.
In China werden die VW-Marken Audi und Volkswagen mit lokalen Herstellern zusammenarbeiten, um exklusive Elektromodelle zu entwickeln. Die hauseigene Batteriesparte PowerCo wird 2024 mit der Produktion von E-Auto-Batterien beginnen.
Toyotas Hybrid-Strategie zahlt sich aus Im Gegensatz dazu profitiert Toyota von seiner Fokussierung auf Hybridfahrzeuge: Das Unternehmen meldete für das letzte Geschäftsjahr Rekordumsätze und -gewinne, getrieben von der starken Nachfrage nach seinen Hybridmodellen.
Die überarbeiteten Pläne des VW-Konzerns spiegeln einen ausgewogeneren Ansatz wider, der Elektro-, Hybrid- und Verbrennerfahrzeuge gleichermaßen berücksichtigt. Während das Unternehmen günstigere E-Autos auf den Markt bringt, hält es an Investitionen in Verbrennermotoren fest. Toyotas Erfolg mit Hybridfahrzeugen unterstreicht zudem die anhaltende Marktnachfrage nach nicht rein elektrischen Alternativen.






