Voith und Weifu gründen Joint Ventures für Wasserstoffspeicher der Zukunft
Leon SchmidtVoith und Weifu gründen Joint Ventures für Wasserstoffspeicher der Zukunft
Zwei große Industrieunternehmen haben sich zusammengeschlossen, um die Wasserstoffspeichertechnologie voranzutreiben. Voith, eine traditionsreiche europäische Ingenieursgruppe, und Weifu, ein führender chinesischer Automobilzulieferer, werden zwei Joint Ventures gründen. Ziel der Partnerschaft ist die Entwicklung und Produktion von Wasserstoffspeichersystemen für den globalen und den chinesischen Markt.
Die Voith Group, 1867 gegründet, ist in über 60 Ländern mit rund 22.000 Mitarbeitenden aktiv und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 5,5 Milliarden Euro. Die Weifu Group, 1958 gegründet, zählt zu den 30 größten Automobilunternehmen Chinas und beschäftigt fast 8.000 Menschen.
Die beiden Unternehmen werden zwei separate Joint Ventures aufbauen: Eines konzentriert sich auf den globalen Markt (ohne China), das andere speziell auf China. Voith hält die Mehrheit am global ausgerichteten Unternehmen Voith HySTech GmbH mit Sitz in Garching bei München.
Auch Bosch ist in die Vereinbarung eingebunden. Das Unternehmen arbeitet seit 2022 mit Weifu an der Forschung zu Wasserstoffbrennstoffzellen zusammen und hält eine finanzielle Beteiligung am chinesischen Konzern.
Die neuen Joint Ventures werden Wasserstoffspeichersysteme entwickeln und herstellen. Während Voith die globale Geschäftstätigkeit leitet, übernimmt Weifu die Verantwortung für den chinesischen Markt. Die Partnerschaft stärkt die Zusammenarbeit zwischen europäischen und chinesischen Industrieunternehmen im Bereich der sauberen Energietechnologien.






