09 May 2026, 02:15

Verdi-Chef Werneke kündigt Massenproteste gegen Sozialkürzungen an

Plakat mit fetter schwarzer Schrift "Trickle-Down Economics Doesn't Work" auf weißem Hintergrund, eingerahmt von einem dünnen schwarzen Rand, begleitet von einem Zitat des Präsidenten Biden.

Verdi-Chef Werneke kündigt Massenproteste gegen Sozialkürzungen an

Frank Werneke, Vorsitzender der Gewerkschaft Verdi, hat großangelegte Proteste gegen geplante Kürzungen im Sozialbereich angekündigt. Er warf Teilen der Regierungskoalition vor, den wirtschaftlichen Aufschwung auf Kosten von Arbeitnehmerrechten und öffentlichen Unterstützungssystemen vorantreiben zu wollen. Seine Kritik richtet sich dabei sowohl gegen politische Akteure als auch gegen Arbeitgeberverbände.

Besonders nannte Werneke vier Politiker – Friedrich Merz, Katherina Reiche, Carsten Linnemann und Jens Spahn – als zentrale Fürsprecher sozialer Einschnitte. Ihre Vorgehensweise bezeichnete er als „Sackgasse“ und lehnt sie als falschen Weg für wirtschaftlichen Fortschritt ab.

Gleichzeitig lobte er die Bundesregierung für jüngste Maßnahmen wie den 500-Milliarden-Euro-Sonderfonds, das Tariftreuegesetz des Bundes sowie die Stabilisierung der Renten bis 2031. Diese Schritte zeigten, so Werneke, einen besseren Weg in die Zukunft auf.

Seine Gewerkschaft bildet nun ein Bündnis mit Sozialverbänden und Wohlfahrtsorganisationen, die zusammen rund 20 Millionen Menschen vertreten. Gemeinsam planen sie abgestimmte Aktionen, um Angriffe auf den Sozialstaat abzuwehren. Zudem kritisierte Werneke Arbeitgeberverbände, die Schutzmechanismen wie Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Kündigungsschutz und Sozialleistungen infrage stellten.

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Ziel der Proteste ist es, Bestrebungen zu blockieren, die Arbeitnehmerrechte und soziale Sicherungssysteme schwächen wollen. Wernekes Bündnis wird sich gegen Politikvorhaben stemmen, die aus ihrer Sicht Millionen schaden. In den kommenden Monaten dürfte der Druck auf die Abgeordneten wachsen, ihre Pläne zu überdenken.

Quelle