USA wehren sich gegen Finanzierungsvorwürfe für rechtsextreme Gruppen in Europa
Emma HerrmannUSA wehren sich gegen Finanzierungsvorwürfe für rechtsextreme Gruppen in Europa
Eine hochrangige US-Beamtin hat Vorwürfe zurückgewiesen, die USA würden rechtsextreme Gruppen in Europa finanzieren. Die stellvertretende Außenministerin Sarah Rogers äußerte sich während eines jüngsten Besuchs zu den Anschuldigungen und betonte, die USA mischten sich nicht in europäische Wahlen oder die Politik des Kontinents ein.
Die Stellungnahme folgt auf einen Bericht der Financial Times, der auf eine mögliche finanzielle Unterstützung populistischer Parteien durch die USA hindeutete. Rogers traf sich zudem mit Vertretern verschiedener politischer Strömungen, darunter auch der deutschen AfD, was zusätzliche Debatten auslöste.
Rogers machte deutlich, dass die USA keine Wahlergebnisse in Europa vorgeben würden. Den Financial Times-Bericht bezeichnete sie als unzutreffend und unterstrich, die amerikanische Politik bleibe gegenüber europäischen Verbündeten neutral. Dennoch sorgten ihre Gespräche mit rechtspopulistischen Akteuren wie der AfD für Kritik.
Unter der Regierung Trump hatten die USA rechtspopulistische Parteien in Europa offen unterstützt – eine Haltung, die in der damaligen Sicherheitsstrategie verankert war. Dies führte selbst mit Verbündeten wie Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zu Spannungen, etwa in Fragen zu Grönland oder Afghanistan. Die Biden-Regierung hingegen vermied eine explizite Parteinahme für europäische Gruppen und konzentrierte sich stattdessen auf die Stärkung der transatlantischen Beziehungen.
Rogers äußerte sich auch zu anderen umstrittenen Themen. Sie kritisierte die europäische Migrationspolitik und Gesetze zu sozialen Medien, wies aber gleichzeitig auf gemeinsame Sorgen hin, etwa durch KI-gestützte Deepfakes oder sexuelle Ausbeutung im Netz. Dennoch bestehen weiterhin Differenzen zwischen den USA und rechtspopulistischen europäischen Parteien, insbesondere bei Militärhaushalten und der Russlandpolitik.
Trotz der nationalen Sicherheitsstrategie sendet Washington derzeit versöhnliche Signale nach Europa. Rogers' Äußerungen in sozialen Medien haben die Kontroverse zusätzlich angeheizt, doch betonen offizielle Stellen, die USA nähmen keine Partei, sondern stünden im Dialog mit allen demokratischen Partnern.
Die USA weisen weiterhin jede Einmischung in die europäische Politik von sich. Rogers' Treffen und Aussagen halten das Thema in der öffentlichen Diskussion, während Washington gleichzeitig um eine Beruhigung der Beziehungen bemüht ist. Im Fokus stehen gemeinsame Herausforderungen wie KI und Sicherheit – doch die Spannungen bei politischen Fragen und Finanzierungsvorwürfen bleiben bestehen.
AfD's Electoral Gains Fuel Transatlantic Tensions
The far-right Alternative for Germany (AfD) has secured a record victory in a recent state election, intensifying debates over US engagement with European populist groups. This surge underscores the political momentum of parties like the AfD, which US officials have repeatedly denied financially supporting. The outcome highlights growing challenges for transatlantic relations as Washington navigates its stance on far-right movements amid shifting European dynamics.






