US-Pensionsfonds setzen zunehmend auf Bitcoin und Krypto-ETFs als Anlageklasse
Jana KellerUS-Pensionsfonds setzen zunehmend auf Bitcoin und Krypto-ETFs als Anlageklasse
Immer mehr US-Bundesstaaten erlauben öffentlichen Pensionsfonds nun Investitionen in Kryptowährungen. Diese Entwicklung folgt auf regulatorische Änderungen und ein wachsendes Interesse an digitalen Vermögenswerten. Wisconsin machte 2024 den Anfang, indem es über einen börsengehandelten Fonds (ETF) in Bitcoin investierte.
Wisconsin wurde im Februar 2025 zum ersten Bundesstaat, der in den Kryptomarkt einstieg, als sein Rentensystem 321 Millionen US-Dollar in Bitcoin-ETFs anlegte. Michigan zog kurz darauf nach und wies Mittel aus seinem State of Michigan Retirement System demselben ETF zu.
Auch Arizona hat seine Gesetze aktualisiert, um Rücklagefonds Investitionen in Kryptowährungen zu ermöglichen. Gleichzeitig prüfen neun weitere Bundesstaaten ähnliche Schritte für ihre Pensionspläne, während 16 weitere über Regelungen diskutieren, die Krypto-Investitionen in Rücklagefonds zulassen würden.
Der Vorstoß für diese Änderungen steht im Einklang mit der kryptofreundlichen Haltung der Trump-Regierung. Obwohl die Beschränkungen gelockert werden, bleibt der tatsächliche Zufluss von Geldern in digitale Vermögenswerte bisher begrenzt.
Der Trend deutet auf eine zunehmende Akzeptanz von Kryptowährungen im Management öffentlicher Fonds hin. Da immer mehr Bundesstaaten ihre Gesetze anpassen, könnten Pensions- und Rücklagefonds digitale Vermögenswerte künftig vermehrt in ihre Portfolios aufnehmen. Allerdings bleibt das Investitionsvolumen im Vergleich zu traditionellen Anlageklassen noch bescheiden.






