Ukrainische Pole-Dance-Trainerin bringt athletische Kunst nach Koblenz
Johanna SchwarzUkrainische Pole-Dance-Trainerin bringt athletische Kunst nach Koblenz
Tatiana Ostrovska hat das Polefamily-Studio in Koblenz übernommen. Ihr Ziel ist es, die athletische Seite des Pole Dance in der Stadt bekannt zu machen. Ihr Weg nach Deutschland begann, nachdem der Krieg in der Ukraine sie 2022 zur Flucht aus Odessa gezwungen hatte.
Die aus der Ukraine stammende Ostrovska leitete einst eine große Pole-Dance-Schule in ihrer Heimatstadt. In ihrem Heimatland gilt Pole Dance bereits als anspruchsvolle Sportart, die Kraft, Koordination und den Einsatz des ganzen Körpers erfordert. Diese Perspektive bringt sie nun in ihre neue Rolle in Koblenz ein.
Im Polefamily-Studio unterrichtet sie Schülerinnen und Schüler jeden Alters – die jüngste Teilnehmerin ist erst fünf Jahre alt. Das Studio bietet regelmäßiges Training, Workshops und sogar besondere Events wie Junggesellinnenabschiede an. Ostrovska, die als Physiotherapeutin ausgebildet ist, begegnet Klischees über Pole Dance mit Humor und nutzt sie, um Diskussionen anzuregen.
Doch damit nicht genug: Langfristig plant sie, einen eigenen Raum für Luftakrobatik zu eröffnen.
Ostrovska steht nun an der Spitze von Polefamily Koblenz, wo sie Pole Dance als ernsthafte athletische Disziplin fördert. Das Studio ist offen für ein vielfältiges Publikum – von Kindern bis zu Erwachsenen. Ihre Arbeit hinterfragt Vorurteile und erweitert gleichzeitig die Möglichkeiten in diesem Sport.






