02 May 2026, 16:16

Thüga erreicht Rekordumsatz von 53 Mrd. Euro und positioniert sich als Energieriese

Eine Liniengrafik, die die Stromerzeugung aus Wind und Solar in Deutschland zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Thüga erreicht Rekordumsatz von 53 Mrd. Euro und positioniert sich als Energieriese

Thüga-Gruppe meldet Rekordumsatz von über 53 Milliarden Euro im Jahr 2023 und zählt damit zu den drei größten Energieversorgern Deutschlands. Der Konzern ist zudem führend in den Bereichen erneuerbare Energien, Wasserversorgung und Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Nun hat das Unternehmen Stellung zu den jüngsten Vorschlägen der Europäischen Kommission für den Clean Industrial Deal bezogen.

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Die Thüga Aktiengesellschaft bildet das Zentrum des größten kommunalen Netzwerks für Energie- und Wasserversorger in Deutschland. Mit mehr als 100 Partnerunternehmen beliefert sie rund eine Million Wasserkunden und betreibt nahezu 9.300 Ladesäulen für die E-Mobilität. Zudem erzeugen ihre Anlagen für erneuerbare Energien eine Leistung von fast fünf Gigawatt – ein klares Zeichen für ihre Schlüsselrolle bei der grüner Stromerzeugung.

Teile des Clean Industrial Deal der Kommission stoßen bei Thüga auf Zustimmung, insbesondere die geplanten Ausnahmen für kleine und mittlere Energieversorger. Diese sollen von den Vorgaben der Taxonomie-Verordnung, dem CO₂-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) sowie dem Lieferkettengesetz entbunden werden, um bürokratische Hürden für kleinere Unternehmen abzubauen.

Allerdings äußert Thüga auch Bedenken zu anderen Aspekten des Pakets: Die vorgeschlagenen Beihilferegeln könnten kommunale Versorger benachteiligen, indem sie den dezentralen Vertrieb im Kapazitätsmarkt erschweren. Zudem sorgt die geplante Einbeziehung des Energiesektors in die Finanzmarktregulierung für Unbehagen, da sie für kleinere Anbieter einen erheblichen Verwaltungsaufwand mit sich bringen könnte. Kritisch sieht das Unternehmen auch die geplanten Änderungen bei der Netzentgeltregulierung, die die ohnehin angespannten Renditestrukturen weiter schwächen könnten.

Thügas Reaktion auf die Kommissionspläne fällt damit zwiespältig aus: Während die Entlastung kleinerer Versorger begrüßt wird, bleiben die potenziellen Folgen der neuen Vorschriften für kommunale Anbieter ein zentraler Kritikpunkt. Für weitere Informationen steht Dr. Detlef Hug, Pressesprecher der Thüga, unter [email protected] oder 49 (0) 89-38197-1222 zur Verfügung.

Quelle