31 March 2026, 10:20

Stuttgart 21: Kein Starttermin in Sicht – Bahnprojekt verzögert sich bis 2030

Altes Schwarz-Weiß-Foto eines Bahnhofs mit einem zentralen Gebäude, Bäumen, einem Zaun auf der linken Seite, Eisenbahnschienen unten und Text oben.

Stuttgart 21: Kein Starttermin in Sicht – Bahnprojekt verzögert sich bis 2030

Stuttgart 21: Eröffnung des neuen Bahnknotens verzögert sich weiter

Die Inbetriebnahme des neuen Stuttgarter Bahnprojekts Stuttgart 21 steht vor weiteren Verzögerungen. Ursprünglich sollte der Teilbetrieb bis Ende 2026 aufgenommen werden – doch nun gibt es keinen festen Starttermin mehr. Medienberichten zufolge könnte selbst eine eingeschränkte Eröffnung frühestens 2029 erfolgen, während die volle Funktionsfähigkeit des Knotens erst 2030 oder später erreicht wird.

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Laut dem aktuellen Planungsstand der Deutschen Bahn von März 2026 existiert kein verbindlicher Zeitplan für das Projekt. Das Unternehmen hat das ursprüngliche Ziel einer teilweisen Inbetriebnahme bis Ende 2026 aufgegeben. Stattdessen arbeiten die Verantwortlichen derzeit an einem überarbeiteten Betriebskonzept, das voraussichtlich Mitte 2026 vorliegen soll.

Konkrete Termine für die Fertigstellung des unterirdischen Bahnhofs oder anderer zentraler Abschnitte des Milliardenprojekts stehen weiterhin aus. Zwar spekulieren einige Medien über eine mögliche Teilinbetriebnahme im Jahr 2029, doch hat sich die Deutsche Bahn bisher nicht öffentlich zu den berichteten Rückschlägen geäußert. Eine vollständige Nutzung des Bahnknotens scheint vor 2030 unwahrscheinlich.

Die anhaltende Unsicherheit lässt den weiteren Fahrplan des Projekts offen. Bisher haben die Behörden keine neuen Meilensteine oder Bedingungen für die Fertigstellung definiert.

Stuttgart 21 bleibt damit noch Jahre von der Betriebsaufnahme entfernt. Ohne bestätigten Zeitplan wird der unterirdische Bahnhof sowie das gesamte Schienennetz frühestens 2029 für Fahrgäste nutzbar sein. Mit einer vollen Inbetriebnahme ist nun nicht vor 2030 zu rechnen – die Wartezeit auf das längst überfällige Infrastrukturprojekt verlängert sich damit weiter.

Quelle