27 June 2026, 08:14

Streikwelle im Einzelhandel: Gewerkschaften fordern 250 Euro mehr Lohn pro Monat

Streik bei Rewe, Ikea & Co.: Was das für Kunden in Wiesbaden bedeutet

Streikwelle im Einzelhandel: Gewerkschaften fordern 250 Euro mehr Lohn pro Monat

In mehreren deutschen Städten bereiten sich Einzelhandels- und Großhandelsbeschäftigte auf Streiks vor, nachdem die Lohnverhandlungen in einer Sackgasse stecken. Die Gewerkschaft hat zu Arbeitsniederlegungen in Wiesbaden, Kassel, Frankfurt und Darmstadt aufgerufen. Betroffen sind Mitarbeiter großer Ketten wie Rewe, IKEA und H&M, die in den Tarifkonflikt verwickelt sind.

Die Gewerkschaft fordert eine monatliche Lohnerhöhung von 250 Euro für die Beschäftigten sowie einen jährlichen Zuschuss von 150 Euro für Auszubildende. Die Arbeitgeber haben bisher lediglich ein Angebot von 2 Prozent mehr Lohn für Einzelhandelsmitarbeiter vorgelegt – und das auch erst nach sechs Monaten ohne jede Anpassung. Im Großhandel liegt das aktuelle Angebot mit 1,8 Prozent noch niedriger, obwohl die Gehälter dort seit Langem stagnieren.

Weitere Verhandlungen brachten keine verbesserten Angebote der Arbeitgeberseite. Zudem pocht die Gewerkschaft auf eine Laufzeit des neuen Tarifvertrags von zwölf Monaten. Sie argumentiert, dass die aktuellen Lohnvorschläge die erwartete Inflationsrate nicht abdecken und den Beschäftigten kaum reale finanzielle Vorteile bringen.

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Von den Streiks betroffen sind Unternehmen wie Rewe, Penny, Kaufland und andere große Einzelhändler. In mehreren Städten sind Proteste geplant, da die Beschäftigten für höhere Löhne kämpfen. Der Konflikt bleibt vorerst ungelöst, und weitere Gespräche sind bisher nicht angesetzt.

Quelle