11 June 2026, 16:17

Städtetag fordert Kompromisse vor dem Reformgipfel im Kanzleramt

Deutscher Städtetag warnt vor harter Haltung auf Reformgipfel

Städtetag fordert Kompromisse vor dem Reformgipfel im Kanzleramt

Der Deutsche Städtetag hat vor dem anstehenden Reformgipfel im Kanzleramt zu Kompromissbereitschaft aufgerufen. Hauptgeschäftsführer André Berghegger warnte, die Kommunen befänden sich in einer schwierigen Lage. Er betonte die Notwendigkeit mutiger und nachhaltiger Reformschritte.

Berghegger erklärte, jetzt sei es an der Zeit, Lösungen zu liefern – statt an überzogenen Forderungen festzuhalten. Besonders wichtig sei es, in allen Reformdebatten eine wirksame finanzielle Entlastung der Kommunen in den Fokus zu rücken. Sein Appell an alle Beteiligten: Sie müssten Flexibilität zeigen, um tragfähige Vereinbarungen zu erreichen.

Zudem forderte er alle Verantwortlichen auf, ihrer Rolle gerecht zu werden. Gemeinsame Vorschläge für die Zukunft Deutschlands müssten erarbeitet werden, so Berghegger. Ohne Kompromisse drohten sich die Probleme der Kommunen weiter zu verschärfen.

Der Verbandschef machte deutlich: Jetzt sei Handlungsbedarf gefragt. Finanzielle Unterstützung für die Städte und Gemeinden sowie kooperative Reformanstrengungen blieben entscheidend. Der Gipfel werde zeigen, ob alle Seiten diesen Erwartungen gerecht werden können.

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