17 March 2026, 16:22

Söder warnt DFB-Team vor politischen Ablenkungen bei der WM 2026

Eine Gruppe von Männern in Fußballtrikots und Stollenschuhen steht auf einem Fußballfeld, wobei eine Person in der Mitte klatscht.

Söder rät DFB-Team: 'So wenig Politik wie möglich' - Söder warnt DFB-Team vor politischen Ablenkungen bei der WM 2026

Die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 findet vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko statt. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat die deutsche Nationalmannschaft aufgefordert, sich während des Turniers auf den Sport zu konzentrieren und politische Ablenkungen zu vermeiden. Seine Äußerungen folgen auf die Kontroversen bei der WM 2022 in Katar, wo Debatten den Fußball selbst in den Hintergrund drängten.

Die nächste Weltmeisterschaft wird erstmals von drei Ländern gemeinsam ausgerichtet. Spiele werden in elf US-Städten ausgetragen, darunter Los Angeles, New York und Dallas. In Kanada finden Begegnungen in Toronto und Vancouver statt, während Mexiko Partien in Guadalajara, Mexiko-Stadt und Monterrey veranstaltet.

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Bei der WM 2022 in Katar hatte die deutsche Mannschaft mit politischen Gesten für Schlagzeilen gesorgt. Kapitän Manuel Neuer trug eine Regenbogen-Binde, und die Spieler bedeckten bei einem Teamfoto ihre Münder. Diese Aktionen lösten breite Diskussionen aus, doch sportlich enttäuschte die Mannschaft und schied bereits in der Vorrunde aus.

Nun hat Söder das Team aufgefordert, den Fokus auf den Fußball zu legen und nicht auf politische Statements. Er hofft, dass die Leistung auf dem Platz im Mittelpunkt steht – und nicht Debatten abseits des Spielfelds. Die Äußerungen des Ministers spiegeln die Sorge wider, dass politische Äußerungen erneut die Aufmerksamkeit vom Turnier ablenken könnten.

Deutschland geht bei der WM 2026 mit dem Ziel an den Start, das frühe Ausscheiden von vor vier Jahren zu vergessen. Mit Spielen in ganz Nordamerika erwarten die Veranstalter ein globales Großereignis. Söders Rat unterstreicht den Wunsch, dass sich die Mannschaft auf Ergebnisse konzentriert – und nicht auf Kontroversen.

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