26 June 2026, 22:14

Rassismusvorwurf gegen Schweinsteiger erschüttert die Fußball-Welt

Bastian Schweinsteiger sagt, seine Bemerkungen zum Stil der Elfenbeinküste bei der WM seien nicht persönlich gemeint

Rassismusvorwurf gegen Schweinsteiger erschüttert die Fußball-Welt

Der ivorische Nationaltrainer Emerse Faé hat Bastian Schweinsteiger vorgeworfen, rassistische Äußerungen gemacht zu haben. Die Kritik kam auf, nachdem Schweinsteiger den Spielstil der Elfenbeinküste als „etwas afrikanischen Fußball, etwas unorthodox, etwas wild“ beschrieben hatte. Faé führte seine Mannschaft daraufhin zu einem historischen 2:0-Sieg gegen Curaçao und sicherte damit erstmals den Einzug ins WM-Achtelfinale.

Schweinsteigers Aussagen lösten eine Kontroverse aus. Er beteuerte, es habe sich um eine rein fußballerische Analyse gehandelt, ohne beleidigende Absicht. Kritiker warfen ihm jedoch vor, mit seinen Worten rassistische Klischees zu bedienen.

ARD-Sportchef Axel Balkausky verteidigte Schweinsteiger und erklärte, die Äußerungen hätten sich ausschließlich auf den Spielstil bezogen, nicht auf einzelne Personen. Er schlug ein direktes Gespräch zwischen Schweinsteiger und Faé vor, um den Streit beizulegen. Faé äußerte später die Hoffnung, es habe sich um eine „unglückliche Formulierung“ gehandelt und nicht um Schweinsteigers wahre Haltung.

Unterdessen zeigte sich Jürgen Klopp überrascht, als er zu dem Thema befragt wurde, und lehnte eine Stellungnahme ab. Sportlich hatte Deutschland die Elfenbeinküste zuvor in der Gruppenphase mit 2:1 besiegt.

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Im Mittelpunkt der Debatte steht Schweinsteigers Beschreibung des ivorischen Spielansatzes. Faés Team erreichte erstmals in der Geschichte die K.-o.-Phase. Die Diskussion über die Äußerungen hält an, mit Forderungen nach einer Klärung von beiden Seiten.

Quelle