Pater Max Knorr wird 100: Ein Priesterleben zwischen Hingabe und täglicher Messe
Jana KellerPater Max Knorr wird 100: Ein Priesterleben zwischen Hingabe und täglicher Messe
Pater Max Knorr, der älteste Priester der Diözese Augsburg, hat mit der Feier seines 100. Geburtstags einen bemerkenswerten Meilenstein erreicht. Vor fast sieben Jahrzehnten zum Priester geweiht, ist er seinem Glauben bis heute treu geblieben – noch immer zelebriert er täglich die Heilige Messe, obwohl er vor 30 Jahren aus dem aktiven Pfarrdienst ausscheid.
Geboren in Regensburg, empfing Knorr 1955 die Priesterweihe und begann eine lange Laufbahn im pastoralen Dienst. In seinen frühen Jahren wirkte er als Kaplan in Tutzing und Durach, bevor er als Pfarrverantwortlicher in mehreren Gemeinden Führung übernahm. Im Laufe der Zeit diente er in Auchsesheim, Christi Himmelfahrt in Kempten, Obermaiselstein und Bühl am Alpsee.
Obwohl er sich vor drei Jahrzehnten aus dem Vollzeitdienst zurückzog, ließ sein Engagement für die Kirche nie nach. Noch heute feiert er täglich die Messe – eine Gewohnheit, die seine lebenslange Hingabe widerspiegelt. Unklar bleibt, wie viele Pfarreien er genau leitete, doch sein Einfluss in der Diözese erstreckt sich über Generationen.
Die Diözese Augsburg hat keine genauen Zahlen veröffentlicht, wie viele aktive Gemeinden Knorr während seiner Amtszeit betreute. Dennoch machen seine Langlebigkeit und sein unerschütterlicher Dienst ihn zu einer seltenen Persönlichkeit unter dem heutigen Klerus.
Knorrs Jahrhundertleben umfasst fast 70 Jahre als Priester – ein Zeugnis seines ungebrochenen Glaubens und seiner Disziplin. Seine täglichen Messfeiern und Jahrzehnte seelsorgerischer Arbeit hinterlassen ein bleibendes Erbe in den Gemeinden, denen er diente. Die Diözese ehrt ihn heute als ihren ältesten lebenden Priester, einen Titel, den er sich durch ein Leben voller Hingabe verdient hat.






