30 May 2026, 20:17

Olivia Rodrigo kontert Kritik an ihren Babydoll-Kleidern: "Beunruhigende Doppelstandards"

Olivia Rodrigos Babydoll-Kleid ist für die Punks, nicht für die Freaks, die 'Pädophilie normalisieren'

Olivia Rodrigo kontert Kritik an ihren Babydoll-Kleidern: "Beunruhigende Doppelstandards"

Popstar Olivia Rodrigo wehrt sich gegen Kritik an der jüngsten „Babydoll-Kleid-Debatte“. Die Kontroverse entbrannte, nachdem sie in ihrem Musikvideo zu Drop Dead und bei einem Konzert in Barcelona kindchenhaft wirkende Babydoll-Kleider trug. Einige warfen ihr vor, jugendliche Mode zu sexualisieren – doch die Sängerin bezeichnet die Empörung als fehlgeleitet und beunruhigend.

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Die Diskussion begann, als Rodrigo in verspielten, puppenhaften Kleidern auftrat – Outfits, die sie als Ausdruck von Selbstbestimmung verteidigt, nicht als Infantilisierung. Im New York Times Popcast nannte sie die Vorwürfe „seltsam“ und „beunruhigend“ und kritisierte, dass die Gesellschaft Frauen zu oft für die Sexualisierung durch Männer verantwortlich mache. Auffällig sei, dass ihr vollständig bedecktes Babydoll-Outfit mehr Aufsehen erregte als ihre früheren, freizügigeren Bühnenlooks.

Als Inspiration für ihren Stil nannte Rodrigo die feministischen Punk-Ikonen Kathleen Hanna und Courtney Love. Letztere sprang der Sängerin sogar in den sozialen Medien zur Seite und teilte unterstützende Beiträge während der Kritikwelle. Die Debatte kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Rodrigo ihr drittes Album, You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love, am 12. Juni veröffentlicht. Darauf enthalten sind die Hitsingles Drop Dead und The Cure.

Die Künstlerin stellt sich wiederholt gegen die Vorstellung, dass ihre Modewahl Kritik herausfordere. Stattdessen zeige die Reaktion tiefere Probleme auf – etwa die Verharmlosung der Schuldzuweisung an Mädchen für männliches Begehren. Ihre Haltung hat die Diskussion über Doppelstandards neu entfacht, mit denen Künstlerinnen für ihr Äußeres bewertet werden.

Während Rodrigos Album am 12. Juni erscheint, ebbt die Debatte um ihre Babydoll-Kleider nicht ab. Die Kontroverse wirft grundsätzliche Fragen zu Selbstbestimmung, Sexualisierung und den ungleichen Maßstäben auf, denen Frauen in der Musikbranche ausgesetzt sind. Unterdessen steigen ihre neuesten Singles weiterhin in den internationalen Charts.

Quelle