24 March 2026, 18:17

Oktoberfest 2023: Weniger Gäste, aber stabile Umsätze trotz mehr Kriminalität

Eine große Gruppe von Menschen sitzt an Tischen unter einem Zelt auf dem Oktoberfest in München, Deutschland, mit einigen Stehenden in der Nähe, umgeben von festlichen Dekorationen und Gegenständen auf den Tischen.

4.2 Millionen Menschen besuchen das Cannstatter Volksfest - Oktoberfest 2023: Weniger Gäste, aber stabile Umsätze trotz mehr Kriminalität

Oktoberfest 2023 lockte rund 4,2 Millionen Besucher nach München – etwas weniger als im Vorjahr

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Das diesjährige Oktoberfest verzeichnete mit etwa 4,2 Millionen Gästen leicht weniger Besucher als 2022, als 4,6 Millionen Menschen auf das größte Volksfest der Welt strömten. Trotz Herausforderungen wie Überfüllung und einer Zunahme der Kriminalität zeigten sich die Veranstalter zufrieden mit dem Verlauf der Feierlichkeiten.

Das Fest dauerte in diesem Jahr vom 16. September bis zum 3. Oktober. Bei durchwachsenem Wetter erreichten die Wirte dennoch die Umsatzziele des Vorjahres. Andreas Kroll, Geschäftsführer des Münchner Veranstalters, äußerte sich positiv über die Organisation und den Ablauf.

Überfüllung und mehr Straftaten – aber auch Lichtblicke

An einem Feiertag kam es zu starken Besucherandrang, sodass die Polizei zeitweise einige Eingänge schließen musste. Die Oktoberfest-Hotline registrierte rund 250 Fälle, von denen jeder fünfte als schwerwiegender Vorfall eingestuft wurde. Die Beamten verzeichneten insgesamt einen Anstieg der Straftaten um 20 Prozent im Vergleich zu 2022 – allerdings gingen Diebstähle und Sachbeschädigungen zurück. Dagegen nahm die Zahl der Angriffe auf Polizeikräfte zu.

Vorbereitungen für 2024 laufen bereits

Das 186. Oktoberfest findet vom 17. September bis zum 3. Oktober 2024 statt. Die Veranstalter wollen die Erfahrungen aus diesem Jahr nutzen, um das Fest weiter zu verbessern. Zwar sank die Besucherzahl 2023 im Vergleich zum Vorjahr, doch die Händler verzeichneten weiterhin solide Umsätze. Trotz des allgemeinen Anstiegs der Kriminalität geben die rückläufigen Zahlen bei Diebstahl und Vandalismus Anlass zur Hoffnung. Nun werden die Sicherheitskonzepte für das nächste Jahr überprüft.

Quelle