NIS-2-Richtlinie verschärft Cybersicherheit: Was Unternehmen jetzt wissen müssen
Leon SchmidtNIS-2-Richtlinie verschärft Cybersicherheit: Was Unternehmen jetzt wissen müssen
Strengere Cybersicherheitsvorschriften gelten nun in ganz Europa
Seit Mitte Oktober schreibt die NIS-2-Richtlinie tausenden Unternehmen verbindliche Compliance vor. Wer die neuen Standards nicht erfüllt, riskiert persönliche Haftung für Führungskräfte und Vorstandsmitglieder.
Die überarbeitete NIS-2-Richtlinie führt strengere Sicherheitsanforderungen und schnellere Meldung von Vorfällen ein. Betroffen sind nun alle Unternehmen mit mindestens 50 Beschäftigten – und damit ein deutlich größerer Kreis als bisher. Über 80 Prozent der Industrieunternehmen in Europa müssen ihre Cyberabwehr nun verbessern.
Die beiden Vinci-Energies-Marken Actemium und Axians haben sich zusammengeschlossen, um maßgeschneiderte Cybersicherheitslösungen für die Industrie zu entwickeln. Ihr Fokus liegt auf dem Schutz von IT-Systemen und Operational Technology (OT), die Maschinen und Prozesse steuert. Bei einem kürzlichen Hackathon im Digital Lab von Vinci Energies wurden diese Ansätze in der Praxis erprobt.
Während der Veranstaltung entwickelten Expert:innen ein funktionsfähiges IT/OT-Sicherheitskonzept für die Prozessindustrie. Die Übung zeigte, wie schnell individuell angepasste Lösungen entworfen und umgesetzt werden können. Digitale Innovationslabore wie dieses bieten den idealen Rahmen, um neue Wege in der Cybersicherheit zu testen.
Die NIS-2-Richtlinie hat konkrete Konsequenzen bei Nichteinhaltung – bis hin zu juristischen Risiken für das Topmanagement. Unternehmen müssen nun IT- und OT-Sicherheit in einer gemeinsamen Strategie vereinen. Angesichts des hohen Nachholbedarfs vieler Firmen dürften praxisnahe Lösungen von Anbietern wie Vinci Energies stark nachgefragt sein.






