18 March 2026, 00:25

Netflix und die Sussexes: Vom Mega-Deal zur unsicheren Zukunft

Eine historische Illustration, die eine Gruppe verzweifelter Menschen in einer Besprechung zeigt, mit dem Text "Die Lords trafen sich zur Erledigung von Geschäften", was auf eine schwierige oder dringende Situation hinweist.

Accusations und schwindendes Vertrauen? - Netflix und die Sussexes: Vom Mega-Deal zur unsicheren Zukunft

Die Zusammenarbeit zwischen Netflix und Prinz Harry sowie Herzogin Meghan steht nach fünfeinhalb Jahren vor ungewisser Zukunft. Medienberichten zufolge wird der Streaming-Riese ihr exklusives Abkommen bis August 2025 zu einer weniger bindenden "First-Look"-Vereinbarung herabstufen. Bisher hat die Kooperation weniger Projekte hervorgebracht als erwartet – Branchenbeobachter stellen die Zukunft des Deals infrage.

2020 unterzeichneten die Sussexes einen großen Produktionsvertrag mit Netflix, doch der Fortschritt blieb hinter den Erwartungen zurück. Während andere prominente Partnerschaften des Unternehmens jährlich mehrere Veröffentlichungen bringen, lieferte Archewell Productions bisher nur einige Dokumentationen und Miniserien.

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Hinter den Kulissen wuchs die Spannung. Netflix-Insider sollen in Meetings Frust über das Auftreten des Paares geäußert haben. Einige werfen Meghan vor, Harry ins Wort zu fallen oder seine Ideen umzuformulieren, andere berichten von ihren plötzlichen Abbrüchen bei Zoom-Calls. CEO Ted Sarandos habe scherzhaft angemerkt, er nehme nur noch Anrufe von ihr entgegen, wenn ein Anwalt anwesend sei.

Ihr Hauptprojekt, Meghans Lifestyle-Marke As Ever, kämpft wirtschaftlich. Netflix sitzt auf Lagerbeständen im Wert von rund 10 Millionen Dollar – darunter unverkaufte Tees und Backmischungen. Auch die begleitende Serie With Love, Meghan fand kaum Resonanz. Zwei Filmprojekte, Meet Me at the Lake und The Wedding Date, stecken hingegen in der zähen Entwicklung fest.

Branchenquellen zufolge hat Netflix das öffentliche Interesse an der royalen Vergangenheit der Sussexes bereits ausgeschöpft. Einige Insider meiden mittlerweile die Zusammenarbeit mit dem Paar und verweisen auf Bedenken hinsichtlich ihres Arbeitsstils und des begrenzten Mehrwerts ihrer Projekte.

Die Umstellung auf ein "First-Look"-Abkommen markiert eine deutliche Wende in der Beziehung zwischen Netflix und den Sussexes. Angesichts unverkaufter Ware, stockender Produktionen und wachsender Skepsis in der Branche bleibt die Zukunft der Kooperation ungewiss. Die nächsten Schritte des Paares werden zeigen, ob ihre Medienambitionen wieder Fahrt aufnehmen – oder weiter an Strahlkraft verlieren.

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