Natalie Keller: Vom Engagement zur politischen Stimme der Russlanddeutschen in **Deutschland**

Natalie Keller: Vom Engagement zur politischen Stimme der Russlanddeutschen in **Deutschland**
Natalie Keller setzt sich seit Jahren für die Vernetzung russlanddeutscher Frauen ein und kämpft gleichzeitig für eine stärkere politische Repräsentation. Geboren in Kasachstan, zog sie mit elf Jahren nach Deutschland und arbeitet heute als Büroleiterin einer Landtagsabgeordneten. Ihr Weg von der Gemeinschaftsorganisatorin zur politischen Kandidatin spiegelt einen lebenslangen Einsatz für die Stärkung anderer wider.
1991 kam Keller nach Deutschland, nachdem sie in Kasachstan aufgewachsen war. Schon früh zeigte sie Entschlossenheit, Initiative zu ergreifen und Veränderungen anzustoßen. Dieses Engagement führte sie später zum Studium der Slawistik, Pädagogik und evangelischen Theologie an der Universität Erlangen – mit einem besonderen Fokus auf die orthodoxe Christlichkeit.
Ihr politisches Wirken begann nach der Geburt ihres Sohnes. Getrieben vom Wunsch, die Zukunft mitzugestalten, übernahm sie 2015 eine Vollzeitstelle als Büroleiterin von Verena Osgyan, einer Grünen-Landtagsabgeordneten in Berlin. Im März 2020 kandidierte Keller selbst für den Nürnberger Stadtrat – auf der Liste von Bündnis 90/Die Grünen.
Neben der Politik gründete sie ein Netzwerk für russlanddeutsche Frauen, in dem diese Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig unterstützen können. Offensiv bezeichnet sich Keller als "Russlanddeutsche" und betont die Notwendigkeit von Sichtbarkeit im öffentlichen Leben. Sie ist überzeugt, dass Vorbilder entscheidend sind, um mehr Frauen aus ihrer Gemeinschaft für die Politik zu begeistern.
Ihre Arbeit stellt auch Klischees innerhalb der russlanddeutschen Bevölkerung infrage. Organisationen wie der Hamburger Verein der Deutschen aus Russland in Hamburg bieten kulturelle Aktivitäten an, darunter Musikgruppen, die deutsche Traditionen bewahren. In Berlin und Brandenburg fördert TEAM+ / Club Dialog die Vernetzung russischsprachiger Gruppen, um die Integration zu verbessern. Der Bund der Kulturzentren der Deutschen aus Russland (BKDR) in Nürnberg veranstaltet hingegen literarische Abende und historische Webinare. Memorial Deutschland e.V. in Berlin widmet sich der Dokumentation stalinistischer Repression und deren Auswirkungen auf die Russlanddeutschen.
Kellers Engagement umfasst Gemeinschaftsarbeit, politisches Wirken und kulturelle Interessenvertretung. Ihr Ziel bleibt klar: die Demokratie und die Repräsentation innerhalb der russlanddeutschen Gemeinschaft in Deutschland zu stärken. Durch ihr Netzwerk und ihre öffentliche Rolle motiviert sie weiterhin andere, ihrem Beispiel zu folgen.

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