04 April 2026, 04:17

Münchner Flughafen startet E-Bus-Offensive für klimaneutrale Bodenprozesse bis 2035

Ein grüner Elektrobus steht auf der Straße vor einem Gebäude mit einer Wand im Hintergrund, das wie ein Energiespeichergebäude aussieht.

Münchner Flughafen startet E-Bus-Offensive für klimaneutrale Bodenprozesse bis 2035

Flughafen München eröffnet neues E-Bus-Depot für klimafreundlichere Abläufe

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Der Flughafen München hat ein neues Elektrobus-Depot in Betrieb genommen – ein weiterer Schritt hin zu nachhaltigeren Betriebsabläufen. Die Anlage im südlichen Bereich des Flughafens soll die Emissionen senken, indem immer mehr Fahrzeuge mit Strom betrieben werden. Die Maßnahme ist Teil der langfristigen Strategie des Flughafens, bis 2035 klimaneutral zu werden.

Aktuell verfügt das Depot über 37 Ladestationen für Elektrobusse. Bis zum Ende des Sommers kommen in einer zweiten Bauphase 13 weitere hinzu. Für 2026 und 2027 ist eine zusätzliche Erweiterung geplant, die 22 weitere Ladepunkte sowie solarbetriebene Carports bringen wird.

Der Bodenabfertigungsdienstleister Aeroground, Partner des Flughafens, setzt bereits 37 emissionsfreie Fahrzeuge für den Passagiertransport ein – darunter 20 Solo-Elektrobusse und 17 Gelenkbusse. Bis Jahresende werden 18 weitere E-Busse die Flotte verstärken, sodass dann die Hälfte der Fahrzeuge und Geräte von Aeroground mit Batteriestrom fährt.

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr fördert das Projekt mit bis zu 23,8 Millionen Euro. Die Initiative ist ein zentraler Baustein der Nachhaltigkeitsstrategie Net Zero 2035 des Flughafens München, die innerhalb des nächsten Jahrzehnts vollständige Klimaneutralität erreichen soll.

Das neue Depot und die erweiterte E-Bus-Flotte werden die Emissionen der Bodenprozesse am Flughafen München deutlich reduzieren. Mit weiteren Ladestationen und Solaranlagen in Planung investiert der Flughafen kontinuierlich in sauberere Transportlösungen. Das Projekt steht für einen breiten Wandel hin zu einer nachhaltigeren Luftfahrtinfrastruktur.

Quelle