Münchner Flughafen baut Pioneer Quarter als Innovations-Hub für Forschung und Wirtschaft
Leon SchmidtMünchner Flughafen baut Pioneer Quarter als Innovations-Hub für Forschung und Wirtschaft
Am Münchner Flughafen wächst der LabCampus: Mit dem neuen Pioneer Quarter entsteht auf 26 Hektar ein Innovations- und Kooperationszentrum
Sechs neue Gebäude, bezeichnet als LAB 47 bis LAB 60, bieten flexible Büro- und Forschungsflächen, die auf die Bedürfnisse zukünftiger Mieter zugeschnitten sind. Das Projekt verbindet moderne Arbeitsumgebungen mit nachhaltiger Grüntechnologie.
Das niederländische Büro KCAP Architects & Planners entwarf das Pioneer Quarter als Standort für Unternehmenszentralen, Forschung und Prototypenentwicklung. Unternehmen können entweder Einzelbüros anmieten oder ganze Gebäude als eigene Campuslösungen gestalten. Zudem entstehen Ausstellungsräume, Veranstaltungsflächen, Gastronomieeinrichtungen und ein zentraler Platz zum Netzwerken.
Zu den aktuellen Mietern des LabCampus zählen bereits Lufthansa Aviation Training, der Robotik-Spezialist Exotec und die Deutsche Flugsicherung. Ab Anfang 2026 verlagert auch die Technische Universität München Teile ihrer Aktivitäten auf den Campus und stärkt damit die Forschungsinfrastruktur. Die Anlage soll mit modernster Ausstattung die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Start-ups fördern.
Bisher gibt es noch keine offiziellen Bekanntgaben, welche weiteren Unternehmen oder Institutionen ab 2026 im Pioneer Quarter einziehen werden. Im Mittelpunkt steht die Schaffung anpassungsfähiger Räume, die den sich wandelnden Anforderungen künftiger Nutzer gerecht werden.
Das Pioneer Quarter bildet einen zentralen Baustein der Gesamtvision des LabCampus am Münchner Flughafen. Mit seiner Mischung aus individuell gestaltbaren Arbeitswelten, grüner Technologie und Kooperationsflächen soll es eine vielfältige Mieterstruktur anziehen. Die erste Belegungsphase – inklusive des Umzugs der Universität – ist für Anfang 2026 geplant.






