Münchens Mietpreise explodieren: Von 1000 bis 4750 Euro für eine Wohnung
Johanna SchwarzMünchens Mietpreise explodieren: Von 1000 bis 4750 Euro für eine Wohnung
München bleibt eine der teuersten Städte Deutschlands für Mieter. Eine aktuelle Auswertung von Immobilienangeboten zeigt deutliche Preisunterschiede zwischen den Stadtteilen. Viele Haushalte haben weiterhin Schwierigkeiten, bezahlbaren Wohnraum zu finden.
Eine Vier-Zimmer-Wohnung mit 90 Quadratmetern in Hasenbergl kostet derzeit knapp 2000 Euro Miete pro Monat – ein vergleichsweise günstiger Preis im Münchner Vergleich. Bei möblierten Kurzzeitmieten werden dagegen deutlich höhere Summen fällig: Ein kleines, als "gemütliches Refugium" beworbenes Objekt nahe dem Englischen Garten ist für 4750 Euro monatlich inseriert.
Die Preise variieren zwischen den Vierteln stark. In Fürstenried wird eine Ein-Zimmer-Neubauwohnung für knapp 1000 Euro angeboten, während dieselbe Wohnfläche in Haidhausen bereits 1250 Euro kostet. Im Schnitt zahlen Mieter etwa 25 Euro pro Quadratmeter, wobei die Spanne je nach Lage beträchtlich ist.
Die Auswertung enthält keine Daten zu Mietentwicklungen der vergangenen fünf Jahre oder Vergleiche mit anderen deutschen Großstädten. Stattdessen konzentrieren sich die Angebote ausschließlich auf die aktuelle Verfügbarkeit und Einzelpreise.
Die hohen Mieten bleiben für Singles, Paare und Familien in München ein großes Problem. Die deutlichen Unterschiede zwischen den Stadtteilen unterstreichen, wie schwer es ist, passenden Wohnraum zu erschwinglichen Konditionen zu finden. Ohne langfristige Trenddaten müssen Mieter sich allein an den aktuellen Angeboten orientieren, um die Bezahlbarkeit einzuschätzen.