München wagt erneut den Sprung zu Olympischen Spielen – Bürger entscheiden 2025
Emma HerrmannMünchen wagt erneut den Sprung zu Olympischen Spielen – Bürger entscheiden 2025
München prüft erneute Bewerbung um Olympische Spiele
Die Stadt plant, sich für die Austragung der Olympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 zu bewerben. Die endgültige Entscheidung liegt bei den Bürgerinnen und Bürgern: Am 26. Oktober 2025 soll eine Abstimmung stattfinden.
Die Bewerbung stützt sich stark auf die bestehende Olympische Infrastruktur Münchens aus früheren Veranstaltungen. Dadurch ließen sich Kosten sparen und die Vorbereitungen beschleunigen. Dennoch wären bei einem Erfolg der Bewerbung neue Projekte nötig – etwa eine U-Bahn-Linie und ein Olympisches Dorf.
Die Finanzierung von Wohnraum und Infrastruktur würde vor allem vom Bund und dem Freistaat Bayern getragen. Die Stadtverwaltung betont, dass die Spiele lokale Arbeitsplätze fördern würden, insbesondere im Tourismus und Baugewerbe. Viele Münchnerinnen und Münchner befürchten jedoch steigende Schulden und eine Überlastung der öffentlichen Dienstleistungen.
Abstimmungsberechtigt sind nur deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger ab 18 Jahren, die mindestens zwei Monate in München gemeldet sind. Das Ergebnis wird entscheiden, ob die Stadt ihre Olympischen Pläne weiterverfolgt.
Volksentscheid am 26. Oktober 2025: Münchens Olympische Zukunft steht auf dem Spiel Sollte die Bewerbung angenommen werden, könnte sie erhebliche Investitionen mit sich bringen – aber auch neue finanzielle Belastungen. Das Ergebnis wird die Entwicklung der Stadt für die kommenden Jahre prägen.






