Mieterstrommodelle senken Kosten und steigern die Energieeffizienz von Wohnimmobilien
Jana KellerMieterstrommodelle senken Kosten und steigern die Energieeffizienz von Wohnimmobilien
Mieterstrommodelle gewinnen an Bedeutung – dank finanzieller und ökologischer Vorteile. Sowohl Immobilienbesitzer als auch Mieter können damit Kosten sparen und gleichzeitig Energieeffizienzstandards erfüllen.
Die vor-Ort-Energieerzeugung ist mittlerweile eine Voraussetzung für die KfW-40-Plus-Förderung und unterstützt auch die KfW-40-Standards. Zudem helfen solche Systeme Gebäuden, die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) zu erfüllen – ein überzeugendes Argument für Eigentümer.
Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerke (BHKW) im Rahmen von Mieterstrommodellen können die Strom- und Heizkosten der Mieter um etwa fünf Prozent senken. Gleichzeitig verringern sie die Betriebskostenumlage, was indirekt zu bezahlbarem Wohnraum beiträgt. Immobilienbesitzer wiederum erzielen mit BHKW mindestens zehn Prozent zusätzliche Rendite, bei PV-Anlagen sind es etwa fünf Prozent.
Noch effizienter wird das Modell durch die Kombination von Photovoltaik, Wärmepumpen und Energiespeichern. Dadurch steigt der nutzbare Solarstromanteil in Mehrfamilienhäusern, Übertragungsverluste und der Primärenergiebedarf sinken. Wie der Ökoenergieanbieter Polarstern betont, bieten Mieterstrommodelle hier großes Potenzial – etwa für die Finanzierung energetischer Sanierungen oder als attraktives Zusatzangebot für Mieter.
Fazit: Mieterstrom lohnt sich – für Vermieter wie Mieter. Er senkt Energiekosten, steigert die Effizienz und hilft, gesetzliche Vorgaben zu erfüllen. Ein Modell mit praktischem Nutzen und wirtschaftlichem Mehrwert.
