25 April 2026, 20:18

Landshut startet Donau Donkeys: Neues Fahrradverleihsystem mit E-Lastenrädern

Schild mit der Aufschrift "e-Bike-Fahren nur für Anwohner" neben einer Straße mit Absperrgittern, einem Fahrzeug, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Landshut startet Donau Donkeys: Neues Fahrradverleihsystem mit E-Lastenrädern

Landshut startet neues Fahrradverleihsystem Donau Donkeys

Landshut hat mit Donau Donkeys ein neues Fahrradverleihsystem eingeführt, um das Verkehrsangebot in der Stadt und der umliegenden Region zu erweitern. Der von der Feine Räder GmbH betriebene Service bietet Bürgern eine Mischung aus Cityrädern und E-Lastenzweirädern für die Kurzzeitmiete an. Zudem ist das System an ein internationales Fahrradverleihnetzwerk angebunden.

Das Projekt ging aus einem Vorschlag der Landshuter Frauenversammlung hervor und wurde später vom Mobilitätsmanagement der Stadt weiterentwickelt. Nach der Sicherung von rund 30.000 Euro an Fördermitteln ist das zweijährige Pilotprogramm nun gestartet.

Nutzer können die Fahrräder über die Donkey Republic-App buchen. Insgesamt stehen 20 Cityräder und fünf E-Lastenräder an zwölf Stationen bereit. Um die Nutzung zu fördern, sind die ersten 30 Minuten jeder Ausleihe im Mai kostenlos. Die Preise danach richten sich nach Fahrradtyp und Mietdauer.

Die Feine Räder GmbH, die bereits 150 Leihfahrräder in Regensburg und kleinere Flotten in 15 weiteren Städten betreibt, bringt Erfahrung in das Projekt ein. Das Unternehmen möchte sowohl den städtischen als auch den ländlichen Verkehr unterstützen und Lücken im ÖPNV schließen.

Lokale Fahrradbegeisterte können sich als freiwillige "Hosts" engagieren. Im Gegenzug für die wöchentliche Kontrolle der nahegelegenen Räder erhalten sie 70 Prozent Rabatt auf ihre eigenen Ausleihen.

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Das Donau Donkeys-System bietet den Einwohnern und Besuchern Landshuts eine weitere Verkehrsoption. Mit einer Kombination aus Standard- und Lastenrädern soll Radfahren zugänglicher werden, während die Region an ein größeres Fahrradverleihnetz angebunden wird. Der zweijährige Pilotbetrieb wird von der Stadt begleitet, um die Auswirkungen auf die lokale Mobilität zu evaluieren.

Quelle