Kriminalstatistik 2025: Weniger Gewalt, aber mehr Diebstähle in Vorpommern-Greifswald
Johanna SchwarzKriminalstatistik 2025: Weniger Gewalt, aber mehr Diebstähle in Vorpommern-Greifswald
Kriminalstatistik 2025 für Vorpommern-Greifswald zeigt gemischtes Bild
Die Kriminalitätszahlen für den Landkreis Vorpommern-Greifswald im Jahr 2025 präsentieren ein uneinheitliches Bild: Während schwere Gewaltverbrechen gegen das Leben deutlich zurückgingen, stiegen Diebstahls- und Einbruchsdelikte an. Insgesamt verringerte sich die Zahl der registrierten Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 %.
Gewaltkriminalität mit Tötungsdelikten rückläufig Schwere Gewaltverbrechen gegen das Leben – darunter Mord und Totschlag – gingen 2025 um 62,5 % zurück. Mit nur sechs Fällen (2024: 16) wurde jede dieser Taten aufgeklärt, was einer Aufklärungsquote von 100 % entspricht.
Andere Gewaltdelikte wie Körperverletzung und Raub blieben auf dem Niveau des Vorjahres. Die Fallzahlen entsprachen denen von 2024. Gleichzeitig stieg die Zahl der Diebstahlsdelikte um 5,4 % auf 4.578 Fälle (2024: 4.342).
Mehr Einbrüche, aber höhere Aufklärungsquote Auch Wohnungseinbrüche nahmen zu – um 6,1 % auf 140 Fälle im Jahr 2025. Allerdings konnte die Polizei hier mehr Erfolge verzeichnen: Die Aufklärungsquote stieg von 23,5 % auf 35 %. Besonders stark zugelegt haben Fahrraddiebstähle, die um 22,2 % auf 1.238 Fälle anwuchsen.
Gesamtaufklärung bleibt stabil Die Aufklärungsquote im Landkreis blieb mit 64,4 % nahezu unverändert.
Fazit: Weniger schwere Gewalt, mehr Diebstähle Die Zahlen für 2025 zeigen einen deutlichen Rückgang bei den schwersten Gewaltverbrechen. Gleichzeitig stiegen Diebstahls- und Einbruchsdelikte, wobei die Polizei bei Wohnungseinbrüchen erfolgreicher ermittelte. Insgesamt sank die Gesamtzahl der registrierten Straftaten in Vorpommern-Greifswald leicht im Vergleich zu 2024.






