Kostenloser Workshop für junge Menschen mit Migrationsgeschichte im Landkreis Lüneburg
Leon SchmidtKostenloser Workshop für junge Menschen mit Migrationsgeschichte im Landkreis Lüneburg
Landkreis Lüneburg veranstaltet kostenlosen Workshop für junge Menschen mit Migrationshintergrund
Am 10. April 2026 findet im Landkreis Lüneburg ein kostenloser Workshop für Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationsgeschichte statt. Unter dem Motto "Deine Stimme zählt!" richtet sich das Angebot an 14- bis 20-Jährige, die bisher wenig Berührungspunkte mit politischem oder bürgerschaftlichem Engagement hatten. Die Veranstalter möchten praktische Werkzeuge vermitteln und die Teilnehmenden dazu ermutigen, sich stärker in lokale Entscheidungsprozesse einzubringen.
Der Workshop dauert von 15:00 bis 19:00 Uhr und findet im Alten Bildungs- und Integrationsamt Lüneburg statt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Wo und wie können junge Menschen Alltagsentscheidungen mitgestalten? Wie prägt Politik das persönliche Leben – und welche Wege gibt es, um eigene Anliegen gegenüber Entscheidungsträgern sichtbar zu machen?
Erfahrene Referent:innen aus der politischen Bildungsarbeit leiten die Sessions. Die Teilnehmenden haben zudem die Gelegenheit, lokal engagierte Aktivist:innen kennenzulernen und von deren Erfahrungen zu profitieren. Organisiert wird die Veranstaltung gemeinsam von der Landesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit Niedersachsen (LAG) und der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe.
Junge Menschen mit Migrationshintergrund sind in Deutschland nach wie vor in politischen Partizipationsprozessen unterrepräsentiert. Zwar liegen keine genauen Zahlen zur Teilnahme an ähnlichen Formaten vor, doch betonen die Veranstalter die Bedeutung niedrigschwelliger Angebote, die dieser Gruppe eine Plattform bieten, um gehört zu werden.
Ziel des Workshops ist es, Perspektiven zu erweitern und den Jugendlichen das Rüstzeug mitzugeben, um sich aktiv in politische Prozesse einzubringen. Durch den Austausch mit Aktivist:innen und Bildungsreferent:innen soll das Selbstvertrauen in die eigene Mitgestaltungsfähigkeit gestärkt werden. Anmeldung und weitere Details werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben.






