24 March 2026, 04:17

Kostenlose Bio-Brotboxen für Landshuter Erstklässler fördern gesunde Ernährung

Ein Supermarktinneres mit frischem Gemüse und Obst in Plastikverpackungen, mit Kisten, einer Texttafel und einem Glasfenster im Hintergrund.

Kostenlose Bio-Brotboxen für Landshuter Erstklässler fördern gesunde Ernährung

Rund 2.500 Erstklässler in Landshut und dem umliegenden Landkreis erhielten diese Woche eine kostenlose Bio-Brotbox. Mit der Aktion sollten die Kinder spielerisch an gesunde Ernährung herangeführt und gleichzeitig regionale Landwirte unterstützt werden. Jede Box enthielt ausschließlich Bio-Produkte aus der Region Landshut.

Den Auftakt bildete eine kurze Geschichte über eine kleine Raupe, die für ihr Leben gern aß. Nach dem Zuhören bekam jedes Kind seine eigene Brotbox überreicht. Darin fanden sich frische, regional angebaute Bio-Lebensmittel, die speziell auf den Geschmack der Jüngsten abgestimmt waren.

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Auch der zweite Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger beteiligte sich und half in den Klassenzimmern bei der Verteilung der Boxen. Die Kinder machten diese sofort auf und begannen mit sichtlicher Begeisterung zu essen.

Neben den Lebensmitteln erhielten die Schüler einfache Erklärungen zu ausgewogener Ernährung und den Vorteilen des ökologischen Landbaus. Die Öko-Modellregion Landshut hatte die Aktion gemeinsam mit der BUND-Ortsgruppe Naturschutz organisiert. Finanziert wurde das Projekt durch private Spender sowie einen Förderzuschuss aus dem Programm "Öko-Kleinprojekte" des Bayerischen Staatsministeriums.

Die diesjährige Initiative knüpft an ähnliche Projekte in ganz Bayern an. In den vergangenen drei Jahren hatten Städte wie München, Nürnberg und der Landkreis Augsburg vergleichbare Aktionen durchgeführt – oft im Rahmen des Bayerischen Ernährungsplans oder lokaler "Schule im Grünen"-Projekte.

Die Brotbox-Aktion soll künftig jährlich stattfinden. Die Organisatoren hoffen, dass sie bei den Kindern langfristig die Vorliebe für gesunde, regionale Lebensmittel fördert. Gleichzeitig stärkt das Projekt die Vernetzung zwischen Schulen, heimischen Landwirten und Umweltschutzgruppen in der Region.

Quelle