Königin Silvia kämpft in Berlin für besseren Kinderschutz und klare Maßnahmen
Johanna SchwarzKönigin Silvia kämpft in Berlin für besseren Kinderschutz und klare Maßnahmen
Königin Silvia von Schweden hält sich heute in Berlin auf, um an einer Podiumsdiskussion zum Thema Kinderschutz teilzunehmen. Die Veranstaltung, organisiert von der World Childhood Foundation Deutschland, bringt führende Persönlichkeiten zusammen, um dringende Herausforderungen beim Schutz von Kindern zu erörtern. Sie unterstreicht damit erneut das langjähriges Engagement der Königin für diese Thematik.
Die Diskussion beginnt mittags im Hotel Adlon und wird von der World Childhood Foundation Deutschland (WCFD) ausgerichtet, einer Organisation, die Königin Silvia 1999 ins Leben gerufen hat. Im Mittelpunkt stehen konkrete Maßnahmen und Verantwortlichkeiten zur Verbesserung des Kinderschutzes in ganz Deutschland.
An der Veranstaltung wirkt Kerstin Claus mit, die Unabhängige Beauftragte der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs. Auch Elke Büdenbender, die Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, unterstützt die Initiative. Beide Frauen betonen gemeinsam mit Königin Silvia die Bedeutung des Themas.
Die 82-jährige Königin, geboren am 23. Dezember 1943 in Heidelberg, ist seit 1976 mit König Carl Gustaf verheiratet. Sie verbrachte einen Großteil ihrer Jugend in São Paulo, Brasilien, bevor sie ihre Schulausbildung in Düsseldorf abschloss. Ihr jahrzehntelanges Engagement für den Kinderschutz setzt sie mit den heutigen Gesprächen in Berlin fort.
Ziel der Veranstaltung ist es, klare Empfehlungen für den Kinderschutz in Deutschland zu erarbeiten. Vertreter aus Politik, Interessenverbänden und königlichen Kreisen nehmen teil. Die Ergebnisse sollen künftige Strategien und Maßnahmen in diesem Bereich prägen.






