Klimawandel treibt Arsenbelastung in Reis auf Rekordwerte – Millionen gefährdet
Johanna SchwarzKlimawandel treibt Arsenbelastung in Reis auf Rekordwerte – Millionen gefährdet
Steigende Arsenwerte in Reis stellen eine wachsende Gesundheitsgefahr in Asien dar
Das Problem verschärft sich durch den Klimawandel: Höhere Temperaturen und CO₂-Emissionen treiben die Belastung weiter in die Höhe. Forscher warnen vor schweren Risiken, darunter Krebs und Entwicklungsstörungen bei Kindern.
Arsen in Reis steht bereits seit Langem im Zusammenhang mit Haut-, Blasen- und Lungenkrebs. Zudem begünstigt es Herzerkrankungen und neurologische Schäden bei Säuglingen. Eine neue Studie bestätigt nun, dass der Klimawandel die Lage zusätzlich verschlechtert.
Besonders betroffen sind sieben asiatische Länder mit hohem Reiskonsum. Wärmeres Wetter und erhöhte CO₂-Werte führen dazu, dass Reispflanzen mehr Arsen aus Boden und Wasser aufnehmen. Die Studie fordert Maßnahmen auf mehreren Ebenen – von der Züchtung weniger aufnahmefähiger Reissorten bis hin zur Aufklärung der Verbraucher über sicherere Zubereitungsmethoden.
Aktuell gibt es in den USA keine gesetzlichen Grenzwerte für Arsen in Lebensmitteln, selbst bei Babynahrung nicht. Wissenschaftler betonen die Dringlichkeit strengerer Vorschriften, insbesondere zum Schutz von Kleinkindern, die besonders anfällig für langfristige Schäden sind.
Die Ergebnisse zeigen zwei dringende Prioritäten auf: die Eindämmung des Klimawandels und die Verringerung der Arsenbelastung durch Landwirtschaft und Politik. Ohne Gegenmaßnahmen bleiben Millionen Menschen in reisabhängigen Regionen gefährdet. Experten fordern sofortige Schritte, um die Kontamination zu begrenzen und die öffentliche Gesundheit zu schützen.






