Kimmich fordert kompromisslosen Start ins WM-Jahr – doch Verletzungen drohen
Johanna SchwarzKimmich fordert kompromisslosen Start ins WM-Jahr – doch Verletzungen drohen
Deutschlands Nationalmannschaft geht mit hohen Erwartungen ins WM-Jahr
Teamkapitän Joshua Kimmich hat vor dem anstehenden Weltmeisterschaftsjahr einen starken Auftakt gefordert und den kürzlichen 6:0-Sieg gegen die Slowakei als Maßstab für künftige Leistungen genannt. Gleichzeitig bleiben Verletzungen und die Kadertiefe zentrale Themen in der Vorbereitungsphase.
Kimmich, der Deutschland erstmals bei einem großen Turnier als Kapitän anführt, betonte die Notwendigkeit voller Hingabe jedes Einzelnen. Erfolg hänge seiner Meinung nach vom Teamzusammenhalt ab – und nicht allein von der individuellen Klasse der Spieler. Der Mittelfeldspieler hob zudem die Bedeutung der anstehenden Testspiele gegen die Schweiz und Ghana als entscheidende Prüfsteine hervor.
Die Mannschaft steht vor Herausforderungen, darunter der frühe Ausfall von Jamie Leweling wegen einer Wadenverletzung. Bundestrainer Julian Nagelsmann räumte zwar die Stärke des Teams ein, gab aber zu, dass Deutschland nicht zu den Top-Favoriten für den WM-Titel zählt. Kimmich pflichtete dem bei und argumentierte, dass nicht die besten Einzelspieler, sondern das beste Team über den Erfolg entscheiden würden.
Das frühe Ausscheiden bei der WM 2018 wirkt noch immer als Mahnmal vergangener Enttäuschungen. Trotz eines talentierten Kaders damals blieben die Ergebnisse hinter den Erwartungen zurück. Nun, mit einer neuen Kampagne vor der Tür, will Kimmich die Geschichte nicht wiederholen – und setzt von Beginn an auf einen kompromisslosen Auftritt.
Mit einer Mischung aus Selbstvertrauen und Realismus geht die DFB-Elf ins WM-Jahr. Kimmichs Führung und seine Forderung nach absoluter Einsatzbereitschaft werden die Marschroute bestimmen. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob Deutschland sein Potenzial in konstante Leistungen auf dem Platz umsetzen kann.






