16 April 2026, 12:18

Keuchhusten und Masern: Warum vermeidbare Krankheiten in den USA zurückkehren

Plakat, das die Verfügbarkeit von sicheren, aktualisierten Impfungen für alle drei großen saisonalen Atemwegserkrankungen ankündigt.

Keuchhusten und Masern: Warum vermeidbare Krankheiten in den USA zurückkehren

Impfpräventive Krankheiten kehren in den USA zurück

In den USA nehmen vermeidbare Infektionskrankheiten wieder zu. 2024 stiegen die Fallzahlen von Keuchhusten und Masern stark an – ein alarmierendes Signal für Gesundheitsbehörden. Rückläufige Impfquoten und ein schwindendes Vertrauen der Bevölkerung verschärfen die Lage.

Allein in diesem Jahr wurden mindestens 7.599 Keuchhusten-Erkrankungen registriert. Rund ein Drittel der betroffenen Säuglinge unter sechs Monaten musste stationär behandelt werden. Tragischerweise starben bereits Babys in Louisiana, South Dakota und Washington an der Krankheit.

Auch die Masern breiten sich wieder massiv aus. 2023 gab es bundesweit 285 bestätigte Fälle – doch 2024 wurde diese Zahl mit über 700 Infektionen bereits überschritten. Zwei Kinder starben an den Folgen.

Der DTaP-Impfstoff, der in fünf Dosen während der Kindheit verabreicht wird, schützt vor Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten. Eine Auffrischung wird mit 11 oder 12 Jahren empfohlen, danach alle zehn Jahre. Dennoch sind die Impfquoten seit der Pandemie gesunken, besonders in republikanisch geprägten Gemeinden.

Experten warnen: Ohne Gegenmaßnahmen könnten bald auch Krankheiten wie Windpocken, Diphtherie oder sogar Kinderlähmung wieder auftreten.

Der Anstieg von Keuchhusten und Masern zeigt die Folgen unzureichender Impfabdeckung. Solange die Durchimpfungsrate nicht steigt, bleiben Kinder einem hohen Risiko für schwere Erkrankungen oder Tod ausgesetzt. Gesundheitsbehörden appellieren weiterhin an Eltern, die empfohlenen Impfpläne einzuhalten.

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