27 April 2026, 06:23

Goldpreis vor radikaler Wende: Banken streiten über 3.500-Dollar-Marke oder Absturz

Liniengraph, der die offiziellen US-Goldreserven und Goldpreis-Trends von 1900 bis 2008 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Goldpreis vor radikaler Wende: Banken streiten über 3.500-Dollar-Marke oder Absturz

Goldpreis steht vor großen Veränderungen – Banken liefern widersprüchliche Prognosen

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In den kommenden Jahren zeichnen sich deutliche Verschiebungen am Goldmarkt ab, wobei führende Banken gegensätzliche Einschätzungen abgeben. Die Bank of America sagt nun einen Anstieg auf 3.500 US-Dollar pro Unze innerhalb von zwei Jahren voraus, während andere Analysten vor einem möglichen Rückgang warnen. Gleichzeitig nimmt das Angebot an recyceltem Gold zu, und neue Investmentfonds drängen auf den Markt.

In ihrem jüngsten Bericht erhöht die Bank of America ihre Goldpreis-Prognose auf 3.500 US-Dollar pro Unze für die nächsten 24 Monate. Diese optimistische Einschätzung steht im Kontrast zu den Warnungen des Analysten Jon Mills, der im gleichen Zeitraum einen Rückgang auf 1.820 US-Dollar pro Unze erwartet. Goldman Sachs hingegen rechnet weiterhin mit weiteren Kursgewinnen.

Die Goldbranche erlebt derzeit eine Welle an Aktivitäten. Fusionen und Übernahmen im Sektor stiegen 2024 um 32 Prozent, während die Zahl der neu aufgelegten Goldfonds stark zugenommen hat. Auch die oberirdischen Goldbestände sollen bis Jahresende um 9 Prozent auf 216.265 metrische Tonnen steigen.

Der Marktdruck könnte zunehmen, da immer mehr recyceltes Gold verfügbar wird. Gleichzeitig könnten Zentralbanken ihre Goldkäufe im kommenden Jahr drosseln, was die Nachfrage möglicherweise verringert. Diese Faktoren sorgen kurzfristig für sowohl Aufwärts- als auch Abwärtspotenzial.

Die Zukunft des Goldes bleibt ungewiss – die Prognosen reichen von deutlichen Kurssteigerungen bis zu spürbaren Rückgängen. Die Zunahme an recyceltem Gold und eine verlangsamte Nachfrage der Zentralbanken könnten die Preise belasten. Gleichzeitig deuten die gestiegene M&A-Aktivität und neue Investmentfonds auf anhaltendes Interesse am Edelmetall hin.

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