31 May 2026, 16:16

Gauweiler plant CSU-Bündnis mit Freien Wählern für konservative Mehrheit

Gauweiler fordert CSU-Allianz mit Freien Wählern im Bundestag

Gauweiler plant CSU-Bündnis mit Freien Wählern für konservative Mehrheit

Peter Gauweiler, langjähriger CSU-Politiker und ehemaliger Bundestagsabgeordneter, schlägt ein neues Bündnis für die nächste Bundestagswahl vor. Er regt an, dass die CSU mit den Freien Wählern eine rechtspopulistische bis konservative Koalition eingehen sollte. Gauweiler zufolge könnte dieser Schritt eine stärkere bürgerlich-konservative Mehrheit in Deutschland sichern.

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Gauweiler argumentiert, dass es in Deutschland bereits eine mehrheitlich bürgerlich-konservative Wählerschaft gebe, die aktuelle Bundesregierung jedoch eine linksgerichtete Politik verfolge. Einen Grund für diese Verschiebung sieht er im Aufstieg der AfD, die das politische Klima verändert habe. Als Gegenstrategie schlägt er vor, dass die Freien Wähler bei der nächsten Bundestagswahl unter einem gemeinsamen Label – „Bündnis Freie Wähler/CSU“ – antreten sollten.

Als Erfolgsbeispiel verweist Gauweiler auf Bayern: Seit 2018 regieren dort CSU und Freie Wähler gemeinsam – ohne auf eine Zusammenarbeit mit den Grünen angewiesen zu sein. Zwar habe der Vorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, das Profil der Partei geschärft, doch außerhalb Bayerns fehle es ihr bisher an bundesweiter Strahlkraft und Präsenz in anderen Ländern.

Gauweilers Plan sieht vor, dass die Freien Wähler zunächst Kandidaten aus Wahlkreisen und Kommunen außerhalb Bayerns aufstellen. Dies solle den Wählern einen neuen Anreiz bieten, die Partei zu unterstützen, und ihre bundesweite Verankerung stärken.

Ziel des Vorhabens ist es, im Bund eine geschlossene bürgerlich-konservative Front zu bilden. Sollte der Vorschlag umgesetzt werden, wäre dies ein strategischer Kurswechsel für beide Parteien. Das bestehende Erfolgsmodell der bayerischen Koalition dient dabei als Blaupause für die mögliche bundesweite Ausweitung.

Quelle