01 May 2026, 04:20

Falsche Waffenpapiere: Kanadier am Münchner Flughafen festgenommen

Ein Mann mit einer Waffe und einer Tasche steht vor einer Tafel mit Text und sieht entschlossen aus.

Falsche Waffenpapiere: Kanadier am Münchner Flughafen festgenommen

Ein kanadischer Reisender wurde am Flughafen München festgenommen, nachdem er eine gefälschte Transportgenehmigung für sein Gewehr vorgelegt hatte. Die Bundespolizei schaltete sich ein, nachdem Mitarbeiter der Fluggesellschaft bei der Abfertigung Bedenken wegen seiner Unterlagen geäußert hatten. Dem Mann drohen nun strafrechtliche Anklagen wegen Urkundenfälschung und Verstößen gegen das Waffengesetz.

Der Vorfall ereignete sich, als der Mann sich am Check-in-Schalter der Airline anstellte. Das Personal bemerkte Unstimmigkeiten in seinen Papieren und alarmierte die Bundespolizei zur Überprüfung. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass seine deutsche Transportgenehmigung gefälscht war.

Der Mann gestand, das Dokument manipuliert zu haben, und räumte damit einen Verstoß gegen das deutsche Waffenrecht ein. Die Polizei beschlagnahmte sein kleinkalibriges Jagdgewehr im Rahmen der Ermittlungen. Später bestätigten die Behörden, dass er die Waffe zuvor in der Schweiz zur Jagd genutzt hatte, bevor er über München reiste.

Nach deutschen Vorschriften müssen Reisende Schusswaffen anmelden und diese sicher im aufgegebenen Gepäck verstauen. Der Mann musste eine Kaution von 3.000 Euro hinterlegen, um mögliche Prozesskosten abzusichern, bevor das Verfahren fortgesetzt werden konnte.

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Der Fall wird nun mit zwei offiziellen Anklagepunkten weiterverfolgt: Urkundenfälschung und ein Verstoß gegen das deutsche Waffenrecht. Das beschlagnahmte Gewehr bleibt vorerst in Polizeigewahrsam. Die hinterlegte Kaution stellt sicher, dass das rechtliche Verfahren wie vorgesehen abläuft.

Quelle