EU fördert Münchner Start-up mit 76 Millionen für revolutionäre Halbleiter-Tests
Johanna SchwarzEU fördert Münchner Start-up mit 76 Millionen für revolutionäre Halbleiter-Tests
Die Europäische Kommission hat 76 Millionen Euro staatliche deutsche Beihilfen für das Münchner Start-up Quantum Diamonds genehmigt. Die Förderung fließt in den Bau einer neuen Anlage für Halbleiter-Testsysteme – das erste Projekt dieser Art in der EU im Rahmen des EU-Chips-Gesetzes.
Das Vorhaben mit dem Namen IPF-ATEST konzentriert sich auf die Entwicklung und Herstellung fortschrittlicher Mess- und Prüfsysteme für Halbleiter. Die Anlage soll hochmoderne Quanten-Sensoren einsetzen, um Halbleiterchips mit hoher Auflösung und in drei Dimensionen zu analysieren.
Die Kommission billigte die Maßnahme, um die Position der EU in der Halbleiterproduktion zu stärken und die Abhängigkeit von externen Lieferanten zu verringern. Die als Direktzuschuss gewährte Förderung gilt als entscheidend, um die Widerstandsfähigkeit der europäischen Halbleiter-Lieferkette zu sichern.
Ziel der Initiative ist es, Testkapazitäten für Halbleiter innerhalb Europas aufzubauen. Damit sollen die wirtschaftliche Dynamik gestärkt und die Versorgungssicherheit für das Halbleiter-Ökosystem der EU verbessert werden. Gleichzeitig trägt das Projekt dazu bei, die technologische Souveränität des Blocks in diesem strategisch wichtigen Sektor zu erhöhen.






