11 June 2026, 14:19

DFB-Präsident Neuendorf betont politische Zurückhaltung vor der WM 2026

DFB-Präsident reagiert nicht 'übereilt' auf WM-Vorfälle

DFB-Präsident Neuendorf betont politische Zurückhaltung vor der WM 2026

Bernd Neuendorf, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hat vor der WM 2026 die zurückhaltende Haltung der Organisation in politischen Fragen bekräftigt. Das Turnier findet in Mexiko, Kanada und den USA statt. Neuendorf betonte, dass der DFB zwar gesellschaftliche Themen anerkenne, sein Hauptaugenmerk aber weiterhin auf dem Fußball selbst liege.

Er räumte ein, dass der Sport nicht losgelöst von der Gesellschaft existiere. Gleichzeitig argumentierte er, der DFB solle nicht auf jede politische Äußerung oder tagesaktuelle Entwicklung reagieren. Stattdessen werde der Verband weiterhin seine langjährigen Werte fördern: Freiheit, Demokratie, Respekt, Toleranz, Vielfalt und Inklusion.

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Der DFB stehe in engem Austausch mit dem Auswärtigen Amt und anderen Behörden, um die Lage in den Gastgeberländern zu beobachten. Neuendorf machte deutlich, dass man politische Realitäten nicht ignorieren werde. Dennoch bleibe die primäre Aufgabe des Verbandes, den Fußball zu stärken und weiterzuentwickeln.

In einer klaren Stellungnahme erklärte er, dass Hass, Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus im Fußball keinen Platz hätten. Für den DFB stehe der Sport für Zusammenhalt statt Spaltung.

Der Verband wird auch künftig abwägen zwischen dem Bewusstsein für politische Zusammenhänge und seiner Hingabe zum Fußball. Seine Grundsätze der Inklusion und des Respekts werden dabei handlungsleitend sein. Gleichzeitig bleibt der DFB seiner Kernaufgabe verpflichtet – im Dialog mit den zuständigen Stellen.

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