29 June 2026, 12:27

Deutsche Nationalmannschaft kämpft mit Schwächen vor Paraguay-Duell

Keine Ausreden dieses Mal

Deutsche Nationalmannschaft kämpft mit Schwächen vor Paraguay-Duell

Deutschlands WM-Kampagne bleibt trotz Hoffnung auf ein ruhigeres Turnier instabil

Trotz der Erwartungen an ein ausgeglicheneres Abschneiden hat die deutsche Nationalmannschaft weiterhin mit Schwankungen zu kämpfen. Besonders die inkonsistente Leistung und die defensiven Schwächen sorgen vor dem Aufeinandertreffen mit Paraguay für Besorgnis.

Die Mannschaft startete zwar mit einem Sieg gegen Curaçao, verlor dann aber mit 1:2 gegen die Elfenbeinküste und Ecuador. Deutlich wurden die Probleme vor allem gegen kompakte, taktisch disziplinierte Gegner, die mit aggressivem Pressing arbeiteten. Bundestrainer Julian Nagelsmann räumte vor dem Spiel gegen Paraguay ein, dass es Defizite in der körperlichen Präsenz und in Zweikämpfen gebe.

Im Angriff mangelt es an Tiefe und Variabilität – zu viele Spieler bringen ähnliche Stärken mit, was die Spielweise berechenbar und für die Gegner leichter zu kontern macht. Defensiv konnte selbst die Rückkehr von Manuel Neuer die Anfälligkeit in der Abwehr nicht beheben.

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Sportdirektor Rudi Völler lobte zwar die Leidenschaft des Teams, relativierte aber nicht die bestehenden Schwierigkeiten. Positiv fielen Nathaniel Brown und Deniz Undav durch ihre Dynamik und Bewegungsfreude auf. Paraguay, das in der Gruppenphase zwar unauffällig blieb, darf nach Siegen gegen Brasilien und Argentinien in der Qualifikation keinesfalls unterschätzt werden.

Während die deutsche Öffentlichkeit und der DFB frühere Warnsignale möglicherweise übersehen haben, lenkt das aktuelle politische Schweigen den Fokus nun umso stärker auf die Ergebnisse. Die früheren Erfolge Paraguays gegen Top-Teams erhöhen den Druck auf die DFElf im nächsten Spiel. Will Deutschland weiterkommen, muss es dringend die defensiven Lücken schließen und im Spielaufbau kreativer werden.

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