Bundespolizei stoppt drei Männer bei illegalem Grenzübertritt in Waidhaus
Johanna SchwarzBundespolizei stoppt drei Männer bei illegalem Grenzübertritt in Waidhaus
Bundespolizei stoppt am Grenzübergang Waidhaus drei Männer bei illegalem Einreiseversuch
Am Dienstag, dem 21. Januar, hinderten Beamte der Bundespolizei am Grenzübergang Waidhaus drei Männer an der Einreise nach Deutschland. Alle drei verfügten nicht über gültige Reisedokumente und müssen sich nun wegen versuchter illegaler Einreise vor Gericht verantworten. Die Behörden wiesen Reisende erneut darauf hin, stets gültige Ausweispapiere bei Grenzübertritten mitzuführen.
Ein 46-jähriger Usbeke wurde festgenommen, nachdem er versucht hatte, mit einem abgelaufenen kroatischen Visum und Aufenthaltstitel nach Deutschland einzureisen. Ein weiterer Reisender, ein 22-jähriger Moldauer, wurde abgewiesen, da er seinen Schengen-Raum-Aufenthalt um 140 Tage überschritten hatte. Ein 47-jähriger Ghanaer geriet ebenfalls in Gewahrsam, weil er bei seiner Reise von Prag nach Amsterdam keinen Pass dabeihatte.
Die Kontrollstelle Waidhaus, zuständig für die Landkreise Neustadt an der Waldnaab und Tirschenreuth sowie die Stadt Weiden, arbeitet eng mit der bayerischen und tschechischen Polizei sowie dem Zoll zusammen. Zu ihren Aufgaben gehören nicht nur Grenzkontrollen, sondern auch die Bahnpolizei zur Kriminalitätsprävention und Risikominimierung.
Auch deutsche Staatsbürger bleiben nicht unbeachtet: Wer seinen Personalausweis an der Grenze vergisst, muss mit verwaltungsrechtlichen Bußgeldern rechnen. Die Bundespolizei betont, wie wichtig es ist, bei Reisen gültige Pässe, Visa oder Aufenthaltstitel mitzuführen.
Gegen die drei Männer wurden inzwischen Strafverfahren wegen versuchter illegaler Einreise eingeleitet. Die Bundespolizei setzt weiterhin auf strenge Grenzkontrollen und fordert alle Reisenden auf, die Ausweispflicht einzuhalten. Bei Verstößen drohen Einreiseverweigerungen oder rechtliche Konsequenzen.






