Bundespolizei stoppt 15 illegale Einreisen an deutsch-österreichischer Grenze
Emma HerrmannBundespolizei stoppt 15 illegale Einreisen an deutsch-österreichischer Grenze
Bundespolizei in Rosenheim stoppt 15 illegale Einreisen am Samstagnachmittag
Am Samstagnachmittag, dem 30. August, hinderte die Bundespolizei in Rosenheim 15 Personen daran, illegal nach Deutschland einzureisen. Unter den Aufgegriffenen befanden sich neun Libyer und sechs chinesische Staatsbürger, die allesamt nach Österreich zurückgeschickt wurden, da sie keine gültigen Papiere vorlegen konnten. Die Beamten griffen in der Nähe von Kiefersfelden ein, einem wichtigen Grenzübergang an der deutsch-österreichischen Grenze.
Die neun libyschen Migranten reisten in einem in Polen zugelassenen Reisebus auf der Autobahn A93 und hatten ihre Fahrt in Bologna begonnen. Als die Polizei ihre Dokumente an der Grenzkontrolle auf der Inntalautobahn überprüfte, konnte keiner der Insassen die erforderlichen Einreisedokumente vorweisen. Die Beamten wiesen sie an, den Bus zu verlassen und nach Österreich zurückzukehren.
Die sechs chinesischen Staatsbürger wurden in einem Zug in Richtung Rosenheim kontrolliert, der aus Verona kam. Bei einer Routineüberprüfung stellte die Polizei fest, dass ihnen sowohl Fahrkarten als auch gültige Ausweisdokumente fehlten. Ihre Reise endete am Bahnhof Rosenheim, von wo aus sie ebenfalls über die Grenze zurückgeschickt wurden.
Laut Behörden waren beide Gruppen von Schleusern geleitet worden. Die Bundespolizei Rosenheim, die für die Bekämpfung illegaler Migration und des Menschenhandels entlang dieses Grenzabschnitts zuständig ist, führte die Maßnahme durch. Ihr Zuständigkeitsbereich umfasst die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie die Stadt und den Landkreis Rosenheim.
Neben der Migrationskontrolle ist die Einheit zudem für die Sicherheit von Zugreisenden und Anlagen auf rund 370 Kilometern Gleisstrecke sowie an etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten in der Region verantwortlich.
Alle 15 Migranten wurden nach Abschluss der polizeilichen Überprüfungen nach Österreich zurückgeführt. Der Vorfall unterstreicht die laufenden Bemühungen der Bundespolizei Rosenheim, irreguläre Grenzübertritte an der deutsch-österreichischen Grenze zu verhindern. Weitere Details zu den Schleusern oder den Routen der Migranten wurden von den Behörden nicht bekannt gegeben.






